Wann ist er wieder da? Miri-Clan-Boss in den Libanon abgeschoben

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Symbolbild

Der Miri-Clan in Bremen ist um ein Mitglied geschrumpft, einer der führenden Köpfe wurde in einer Nacht- und Nebelaktion in sein Heimatland Libanon abgeschoben. Der Miri-Clan umfasst rund 2.500 Familienmitglieder, davon gelten mindestens 1.200 als kriminell. Nun darf gerätselt werden, wann der Clan-Boss bei offenen Grenzen sich wieder in Deutschland einschleicht, eventuell unkonventionell über die Balkanroute und mit neuer Identität.

Focus Online berichtet:

Einer der führenden Köpfe des mächtigen Miri-Clans ist offenbar in seine Heimat im Libanon abgeschoben worden. Spezialkräfte hätten Ibrahim Miri, der auch Chef der verbotenen Gruppierung Mongols MC Bremen ist, nachts in seinem Bett überrascht und festgenommen, berichtet die „Bild„-Zeitung.

Dem Bericht zufolge wurde die streng geheime Aktion  „Störung der Nachtruhe des Herrn Miri“ seit Monaten von Bremer und Berliner Behörden vorbereitet. Die Spezialkräfte hätten sich nachts förmlich an das Bett des Clan-Bosses rangeschlichen und ihn umstellt. Dann hätten sie ihn geweckt und ihm mitgeteilt, dass er umgehend abgeschoben werden würde.

Mit einem Hubschrauber sei er schließlich aus Bremen zum Flughafen in Berlin-Schönefeld gebracht worden. Von dort sei er in Begleitung von Spezialkräften in einen vollgetankten Learjet verfrachtet worden. Die Maschine startete um 6.20 Uhr und landete knapp vier Stunden später in Beirut, wo Miri von den libanesischen Behörden in Empfang genommen wurde.

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