Waldshut: Bis zu zehn Araber bedrohen eine Frau im Zug, verprügeln zwei Helfer am Bahnhof

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Gestern Mittag gegen 12:30 Uhr kam es am Bahnhof in Waldshut auf Gleis 2 zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Eine Mitarbeiterin des Bahnhofskiosks hatte die Streitigkeiten zwischen den Männern augenscheinlich arabischer Herkunft beobachtet und die Bundespolizei verständigt. Durch je eine Streife von Bundes- und Landespolizei konnten am Ereignisort zwei 27- und 41-jährige Geschädigte und mehrere Zeugen angetroffen werden. Die Tatverdächtigen waren flüchtig. Der 41-Jährige hatte mehrere Kratzer im Gesicht und klagte über Schmerzen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 27-Jährige hatte kleinere Verletzungen davongetragen und begab sich später in ärztliche Behandlung.

Ersten Aussagen zur Folge waren die beiden Geschädigten zuvor mit dem Zug aus Richtung Lauchringen nach Waldshut gefahren. Eine Gruppe von angeblich bis zu zehn männlichen Tatverdächtigen war an einem bisher nicht bekannten Zwischenhalt in den Zug gestiegen. Eine 24-jährige Frau, die sich durch die Männer bedroht fühlte, suchte bei den beiden Geschädigten Schutz. Im weiteren Verlauf sei es durch die Gruppe zu Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten gegenüber den Geschädigten gekommen. Nachdem alle Beteiligten den Zug in Waldshut verlassen hatten, kam es erneut zu verbalen Provokationen und Schlägen gegen die 27 und 41 Jahre alten Männer. Ein couragierter Mitreisender versuchte zu helfen und die Schläger abzuhalten. Sie seien daraufhin in Richtung Innenstadt geflüchtet.

Bei den an der Tat beteiligten Personen und Zeugen handelt es sich nach derzeitigem Kenntnisstand mehrheitlich um Personen aus dem arabischen Raum, die sich teilweise kannten. Die Ermittlungen dauern an.