Wachtendonk: Afghane sticht im Schwimmbad einem Mann ein Messer in den Hals – versuchter Totschlag

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Am Mittwoch (20. Juli 2016) gegen 19.00 Uhr kam es auf dem Gelände eines Strandbades an der Jülicher Straße zu einem Streit zwischen einem 31-jährigen Mann aus Afghanistan und ca. fünf Männern, darunter ein 23-Jähriger aus Viersen. Im Verlauf der Auseinandersetzung holte der 31-Jährige aus seiner Schwimmtasche ein Küchenmesser. Damit verletzte er den 23-Jährigen am Hals. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes forderte den Täter auf, das Messer wegzulegen. Als er der Aufforderung nachkam, schlugen und traten plötzlich drei Bekannte des Opfers auf den 31-Jährigen ein, der sich dadurch leicht verletzte. Seine Bekannten brachten den 23-Jährigen ins Krankenhaus. Dort wurde er zur stationären Behandlung aufgenommen. Eine Lebensgefahr besteht nach bisherigen Informationen nicht. Der Täter und das Opfer kannten sich.

Der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Er hat in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er heute dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter ordnete Untersuchungshaft wegen versuchten Todschlags und gefährlicher Körperverletzung an.

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