Vom Staat keine Frau erhalten: Abgelehnter Asylbewerber rastete in Landratsamt Tuttlingen aus

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Im Mai 2018 randalierte ein abgelehnter Asylbewerber im Landratsamt in Tuttlingen (Baden-Württemberg). Der polizeibekannte Pakistani schlug mit einer Holzlatte, die mit Schrauben und Nägeln gespickt war, die Scheibe an einem Büro der Ausländerbehörde ein, im Anschluss stoppte er das Auto einer Frau und schlug mit der Holzlatte mehrmals auf die Motorhaube des Wagens. Der Pakistani, dessen Asylantrag 2016 abgelehnt wurde, kann nicht abgeschoben werden, da er keine Papiere hat – aber einreisen konnte er ohne Dokumente.

Nun steht das frustrierte und traumatisierte Kerlchen vor Gericht, enttäuscht über die hiesigen Lebensbedingungen, nicht nur dass die Geldsegnung kaum reicht bis zum Monatsende, auch wurde ihm vom deutschen Staat keine Frau zur Hochzeit zur Verfügung gestellt. Seit wann agieren Behörden als Agenturen für Partnervermittlung? Ist das in Pakistan etwa Gang und Gäbe, dass der Staat für den Mann eine Frau sucht?

Offenbar fühlt sich der Pakistani nicht so richtig wohl im deutschen Schlaraffenland und äußert seinen Wunsch zur Rückkehr in die Heimat, sollte seine Forderung nach einer Hochzeit nicht erfüllt werden. Ein weiterer Beweis, dass es sich bei dem Pakistani und zahlreichen anderen nicht um Schutz- sondern Wohlstands-Suchende handelt, die das Asylrecht zur Einwanderung missbrauchen. Dem Wunsch für einen Heimflug dürfte wohl nichts entgegenstehen.

Schwäbische.de berichtet:

Mit Holzlatten geht er im Mai auf Mitarbeiter des Landratsamtes und Passanten los, bis ihn der Sozialdezernent des Landkreises Tuttlingen zu Boden ringt. Unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung musste sich am Montag nun der 48-jährige abgelehnte Asylbewerber vor dem Tuttlinger Amtsgericht verantworten. Einer der Gründe für seine Aggressionen: Der deutsche Staat habe ihm keine Frau zur Heirat zur Verfügung gestellt.

Die Taten räumte der Angeklagte ein. „Entweder ihr arrangiert mir eine Hochzeit oder schickt mich zurück nach Pakistan“, lässt er seinen Dolmetscher übersetzen. Ein Wunsch, an dessen Erfüllung bereits lange gearbeitet wird. Das Polizeipräsidium Tuttlingen hatte eigens einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich einzig mit dem Ziel beschäftigte, die Identität des aggressiven Asylbewerbers soweit zu klären, um ihn abschieben zu können. Sein Asylantrag war bereits 2016 abgelehnt worden – eine Abschiebung aber mangels fehlender Papiere nicht möglich. Weiterlesen

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