Verbesserte Lage: Dänemark fordert syrische Flüchtlinge zur Rückkehr auf

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Symbolbild

Dänemark will noch mehr durchgreifen und fordert syrische Flüchtlinge zur Rückkehr auf, und das kommt ausgerechnet von einer „sozialdemokratischen“ Regierung in Kopenhagen. Offenbar liegen der dänischen Regierung ganz andere Informationen über die Lage in Syrien vor, hingegen die Bundesregierung die Auskünfte von der syrischen Einmann-Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London bezieht, die stets negativ ausfallen.

Im Januar 2016 labberte Merkel auf dem Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern: „Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass ihr auch wieder, mit dem Wissen, was ihr jetzt bei uns bekommen habt, in eure Heimat zurückgeht.“ Pustekuchen! Kay Hailbronner, Rechtswissenschaftler der Universität Konstanz: Die Rückkehr von Syrern gegen ihren Willen nach Kriegsende wird sehr schwer durchsetzbar sein, weil ihnen faktisch ohne individuelle Prüfung Schutzstaus gewährt wurde.

Die Dänen waren bestimmt schlauer bezüglich des Schutzstatus?

Epoch Times:

Nachdem die dänische Regierung im letzten Sommer zu einer Umbewertung der Sicherheitslage in der syrischen Hauptstadt Damskus gekommen ist, setzt sie den nächsten Schritt ihrer Null-Asylbewerber-Politik um.

Dänemark will asylsuchende syrische Migranten und Flüchtlinge in ihr Heimatland überführen. Als Grund wird die Verbesserung der Lage in dem vom Krieg zerrissenen Land angegeben.

„Wir müssen den Menschen so lange Schutz gewähren, wie es nötig ist“, sagte der dänische Minister für Einwanderung und Integration, Mattias Tesfaye, gegenüber „The Telegraph“. Sollten sich die Bedingungen im Heimatland jedoch verbessern, muss ein Flüchtling nach Hause zurückkehren und sich dort ein neues Leben aufbauen, erklärte er. Mehr auf Epoch Times

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