Vater von Carola Rackete: „Sie würde Salvini einen Satz rote Ohren verpassen“

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Der Herr Papa von der festgenommenen Schiffskapitänin der „Sea-Watch 3“, Ekkehardt Rackete, Ex-Militär und Berater in der Militärindustrie, meldet sich nun zu Wort und ist gelassen über das riskante Anlegemanöver, das sein verwöhntes Töchterlein am Donnerstag ohne Erlaubnis der italienischen Behörden brechenstangenmäßig durchgesetzt hat.

Focus Online:

Ekkehardt Rackete sieht einer Konfrontation mit der italienischen Justiz gelassen gegenüber.
Ein Flug nach Sizilien  habe er bislang nicht Erwägung gezogen. „Ich traue Carola viel zu. Warum soll ich also in Panik verfallen? Zudem vertraue ich auch auf die italienische Rechtsprechung“. Er habe bereits vor dem Anlaufen des Hafens auf Lampedusa, bei dem seine Tochter ein Boot der Finanzpolizei touchierte, gewusst, dass sie eine Gefängnisstrafe „billigend in Kauf nimmt“, so Rackete. „Sie hat das, was sie für richtig hält, immer sehr konsequent verfolgt.“ – „Meine Tochter ist zielstrebig und analytisch. Ich hätte sie sehr gern als Offizier in meiner Raketenforschungsabteilung bei der Bundeswehr gehabt“, so der Oberstleutnant a.D..

Deswegen wolle er jetzt erst einmal abwarten, wie die Anhörung vor dem Ermittlungsrichter heute Nachmittag verlaufe. „Leider kann sie kein Italienisch. Sonst würde sie Innenminister Matteo Salvini einen Satz rote Ohren verpassen“, sagt Vater Rackete.


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