USA und das Öl – Weltfrieden ade

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M6756Irak, Libyen, Russland, China, jetzt auch noch Brasilien, Nigeria, Venezuela und Saudi Arabien. Die Liste der Staaten, in denen die Ver(un)reinigten Staaten von Amerika Stunk, Umstürze und Intrigen fördern wird immer länger. Irak und Libyen sind bekannt, wer Geschäfte mit Russland und China macht, muss damit rechnen, dass ein US-Flugzeugträger kurz darauf durch ihre Gewässer kreuzt oder dass die USA / NATO ihre Raketen einfach mal dichter an die Grenze rücken.

Nun bekommen es auch andere Ölmächte zu spüren, welche nicht nach der Pfeife Obamas und seiner Öllobbyisten tanzen. Anstatt mal etwas gegen Leid, Armut und Kriege zu tun, machen die Cowboys jenseits des Atlantiks alles, um alleiniger Weltenherrscher zu sein. Wen interessiert es schon, dass jährlich die Staatspleite abgewendet wird, Hauptsache allen anderen geht es noch schlechter. Und wer nicht mit den Rednecks aus Washington kooperiert, muss ernsthafte ( innerpolitische ) Konsequenzen fürchten.

Beispiel Venezuela:
Das rechte Oppositionsbündnis Mesa de la Unidad Democrática (MUD) wird massiv von der US-Organisation National Endowment for Democracy (NED) unterstützt. NED wird von der US-Regierung und der CIA-Tarnorganisation USAID finanziert. Die MUD ist nur der Vollstrecker, der es erfolglos versuchen wird, in Venezuela die Sanktionen von Obama in Kraft zu setzen. Venezuela hatte im Jahr 2007 den gesamten Öl-Sektor verstaatlicht und die US-Öl-Konzerne des Landes verwiesen, welches die Beziehungen zwischen Washington und Caracas nachhaltig gestört hat, da die USA ja nicht mehr mitreden und Milliarden verdienen dürfen. Im vergangenen Jahr sickerte durch, dass Exxon Mobil aktiv daran arbeite, Venezuela zu destabilisieren. Es gibt Bündnisse und Organisationen innerhalb Venezuelas, welche von Exxon / USA gesponsert und unterstützt werden, um den gesamten Ölsektor zu destabilisieren und die Politik zu schwächen bzw. einen USA freundlichen Machthaber zu installieren.

Beispiel Brasilien:
Die gestürzte Präsidentin Delma Rousseff verweigert Exxon und anderen US Konzernen den Zugriff auf brasilianische Ölfelder und will sie nicht im Land haben. Wie kommt es, dass die Opposition auf einmal finanzkräftige Unterstützung erhält? Auch hier haben die USA / CIA ihre Finger mit im Spiel, da sie nicht als Global Player agieren dürfen und ihr eigenes Öl nicht ausreicht. Also schnell das bockige Kind spielen und beleidigt reagieren, wenn man nicht von allen so herzlich empfangen wird, wie Merkel es immer bei Obama tut und sich ekelhaft anbiedert. Nicht jeder Stock im Hintern ist eben ein Rückgrat, nicht war Frau Merkel? Dass die USA mit Brasilien einen weiteren Partner der BRIC-Staaten international „ächten“ und den aufstrebenden Wirtschaftswachstum mit aller Macht bremsen wollen, ist ein weiterer Anhaltspunkt. Fehlt nur noch die Großmacht Indien, dann haben es die USA geschafft mit wirklich jedem Streit anzufangen, alles nur, weil es den zionistischen Wirtschaftsoberen darum geht, die unanfechtbare Nummer 1 zu sein. Schade eben, wenn es außer für Schusswaffen, Computer Hard- und Software und Burgerläden für nicht mehr reicht, um wirtschaftlich erfolgreich und unabhängig zu sein.

Beispiel Nigeria:
China „droht“ in absehbarer Zeit größter Ölabnehmer Nigerias zu werden und ist ganz nebenbei auch größter Handelspartner von dem wunderbaren afrikanischen Kontinent mit seiner kulturellen Vielfalt, seiner ethnischen Einzigartigkeit und politischen Stabilität.  Die chinesische Botschaft in Ankara meldete, dass es nicht mehr wichtig sei, ob der Iran ungehindert Öl nach China exportieren darf oder kann. China will der Hauptabnehmer des nigerianischen Öls werden und hat zudem zahlreiche Wirtschaftsverträge im Bergbau, in der Solarenergie und der Infrastruktur abgeschlossen. Und wieder ist Exxon / USA außen vor, na sowas, niemand will mit den USA spielen und nicht jeder ist von den Rednecks abhängig, oder so begeistert wie Mama Merkel.

Beispiel Saudi Arabien:
Saudi-Arabien und die übrigen Golf-Staaten gehören zu den wichtigsten OPEC-Staaten. Durch den Machtverlust der Scheich-Monarchien, Dank des arabischen Frühlings von den USA angezettelt, könnte die OPEC zerschlagen werden, was insbesondere der US-Fracking-Industrie zugutekommen würde, da der Einfluss von anderen Energieanbietern gebrochen wäre. Zuletzt hatte die US-Fracking-Industrie die Produktion erneut massiv  aufgenommen, da der Ölpreis sich, kontraproduktiv für die USA, erholte. Die Erhöhung der Fracking-Produktion muss zwangsläufig zum erneuten Rückgang des Ölpreises führen, wodurch wiederum Länder wie Saudi-Arabien, aber auch Russland, der Iran, Nigeria, Venezuela und weitere Öl- und Gasproduzenten geschädigt werden.

Wer es immer noch nicht kapiert hat und sich proamerikanisch, pro TTIP schimpft und den Lügenmärchen vom bösen Russland glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Angefangen bei Genoziden amerikanischen Ureinwohnern gegenüber, fortgeführt in Hiroshima, Agent Orange und Napalm in Vietnam, Destabilisierung islamischer Staaten und das Möglichmachen des Islamischen Staates sowie die Destabilisierung Europas sind nur einige Beispiele, welche einen schon an den USA abschrecken sollten. Wer jetzt noch sieht, was die USA alles unternehmen um am Ölmarkt zu bleiben, dem muss doch spätestens jetzt ein Licht aufgehen.

Der obige Artikel bezieht sich auf den Bericht von „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ mit dem Titel: USA streben globale Kontrolle über Öl-Industrie an

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