Unglaublich: Syrer mit Sprengstoffspuren am Handy darf Rundgang durch das Bundesinnenministerium machen

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Nach Recherchen des ARD-Politmagazins report MÜNCHEN wurde am gestrigen Donnerstag, dem 20. Oktober 2016, während der Einlasskontrolle im Bundesinnenministerium in Berlin bei einem Besucher an dessen Handy Spuren des Sprengstoffes TATP festgestellt. Dennoch konnte der Besucher, ein 1997 geborener syrischer Flüchtling, weiter an der Führung teilnehmen. Anschließend wurde der in Damaskus geborene Flüchtling erneut untersucht. Diesmal entdeckte das Sicherheitspersonal zudem TATP-Spuren an der Geldbörse des jungen Mannes.

TATP ist ein hochgefährlicher Sprengstoff und wurde auch in der Chemnitzer Wohnung des vor wenigen Tagen verstorbenen  Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr von den Ermittlungsbehörden gefunden.

Stellungnahme des Bundesministeriums des Inneren

„Am 20.10.2016 sind im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle für Besucher im Eingangsbereich des Bundesministerium des Innern Auffälligkeiten bei einer Person festgestellt worden. Die Person wurde an das zuständige LKA Berlin übergeben. Dort erfolgt die weitere Sachverhaltsaufklärung. Die Sicherheitsmaßnahmen im BMI haben gegriffen.“

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