Unfassbar: NRW will Lehrermangel mit „Flüchtlingen“ bekämpfen

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Symbolbild

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen will den Lehrermangel mit „Flüchtlingen“ bekämpfen, das Programm „Lehrkräfte plus“ soll die neuen „Fachkräfte“ fit machen für das deutsche Schulsystem. Bei allem Verständnis für den Lehrermangel, ist es nicht eher leichtsinnig, Personen, die womöglich gebrochenes Deutsch bzw. Kauderwelsch sprechen, deren Vergangenheit (Selbstauskunft?) und Lebenslauf (gerade in Anbetracht gefälschter Diplome/Uni-Abschlüsse/Arbeitszeugnisse?) man nicht lückenlos überprüfen kann, von denen man praktisch nichts weiß, auf die Kinder/Jugendlichen loszulassen, dass geradezu einem Experiment auf Kosten der Schüler gleicht? Nun gut, in NRW ticken schon lange die Uhren anders und die Zahl der deutschen Schüler im Kalifat sinkt eh, so gesehen passt das schon, wenn „Flüchtlinge“ als Lehrer Migrantenklassen oder Flüchtlingsklassen für Deutschlands „Zukunft“ unterrichten – PISA lässt grüßen.

Welt.de berichtet:

Zur Bekämpfung des Lehrermangels will NRW Flüchtlinge für den Unterricht qualifizieren und einsetzen. Überlegt werde, die für Pädagogen aus der EU vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen zur vollen Lehramtsbefähigung auch für Lehrkräfte aus Drittstaaten zu öffnen, antwortete Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch auf eine SPD-Anfrage dem Landtag in Düsseldorf. Die Landesregierung sei sich des Potenzials der nach Deutschland geflüchteten Lehrkräfte schon früh bewusst gewesen.

Gebauer verwies darauf, dass die Universitäten Bielefeld und Bochum bereits das Programm „Lehrkräfte plus“ speziell für Geflüchtete anbieten. Diese auf ein Jahr angelegten Qualifizierungsprogramme beinhalteten neben einem Intensivsprachkurs in Deutsch vor allem pädagogisch-interkulturelle Schulungen. Der Einblick in das nordrhein-westfälische Schulsystem werde über Hospitationen und ein integriertes Mentoringprogramm sichergestellt.

Neben der Anerkennung von Lehramtsabschlüssen sei für Geflüchtete auch „ein Seiteneinstieg“ mit berufsbegleitendem Vorbereitungsdienst möglich, erläuterte die Ministerin. Zudem könnten Zuwanderer aus Drittländern auch für den herkunftssprachlichen Unterricht, für Vertretungsunterricht und für den offenen Ganztag eingestellt werden, bevor eine Anerkennung ihrer vollen Lehramtsbefähigung vorliege.


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