Umsiedlungsprogramm: 1,4 Millionen „Flüchtlinge“ warten darauf, dass ein Platz für sie frei wird

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Die Zuwanderungsbefürworter dürften allmählich in Verzückung geraten und Luftsprünge machen,  das sogenannte Resettlement-Programm des UNHCR nimmt an Fahrt auf. Gemäß dem Projekt „Neustart im Team“ sollen erst einmal 500 besonders „Schutzbedürftige“ legal nach Deutschland geholt werden, insbesondere Schwangere, Frauen mit kleinen Kindern, Behinderte oder Kranke, wobei eine weitere Asylüberprüfung wegfällt, diese übernimmt „wohlwollend“ und „zu unserer Sicherheit“ das UNHCR.

Diese 500 „Flüchtlinge“ sind nur ein Teil der 10.200 Resettlement-Flüchtlinge, die die Regierenden in Berlin aus humanitären Gründen (aus illegal mach legal) nach Deutschland holen wollen, obwohl die Belastungsgrenze (Wohnraum, Kriminalität, Sozialsysteme, Verdrängung etc.) längst erreicht ist. Aber die Aufnahme von 10.200 sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, auf einen Platz an der Sonne warten dringend rund 1,4 Millionen Umsiedlungsbereite.

1,4 Millionen Neusiedler? Im Zuge des UN-Migrationspaktes tauchte eine EU-Studie aus dem Jahr 2010 wieder auf, demnach kann das dichtbesiedelte Deutschland eine Zuwanderung von rund 192 Millionen verkraften. Na also, da ist noch reichlich Luft nach oben, bis den Sozialsystemen gänzlich die Luft ausgeht – ganz zu schweigen vom C02-Ausstoß.

Welt.de berichtet:

Vor allem aus humanitären Gründen beteiligt sich Deutschland schon jetzt am sogenannten Resettlement-Programm des UNHCR. Dabei ermittelt das Flüchtlingshilfswerk den Schutzstatus vor Ort und vermittelt die Flüchtlinge dann auf legalem Wege an aufnahmewillige Länder. Mehrere Hundert Personen kamen auf diesem Weg seit 2012 nach Deutschland. Im vergangenen Jahr kündigte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) an, die Zahl deutlich erhöhen zu wollen: Auf 10.200 Personen in den Jahren 2018 und 2019. „Die im Rahmen dieser Programme weltweit zur Verfügung gestellten Aufnahmeplätze reichen allerdings bei weitem nicht aus“, heißt es in dem Flyer. „Weitere Aufnahmemöglichkeiten werden benötigt.“

Wie viele, skizziert der UNHCR-Vertreter in Deutschland, Dominik Bartsch. „Es gibt 68 Millionen Vertriebene weltweit“, sagte er. „ Davon haben 25 Millionen Menschen einen Flüchtlingsstatus.“ Rund 1,4 Millionen dieser Flüchtlinge seien besonders schutzbedürftig und hätten einen „ganz dringenden“ Resettlementbedarf. „Sie warten darauf, dass ein Platz für sie frei wird“.

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