Umsiedlungs-Programm: EU-Kommissar lobt Deutschland für Flüchtlingsaufnahme

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Symbolbild

EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos ist über die Zwischenbilanz des EU-Umsiedlungsprogrammes hocherfreut, ausdrücklich lobt er Deutschland, dass die Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika zusagte und davon bereits 4.100 einreisen ließ. Sind das die „Flüchtlinge“, die Israel nach Deutschland umsiedeln lassen wollte, nur jetzt verpackt mit der Aufschrift „Resettlement-Programm“? Oder sind es die „Flüchtlinge“, die in Libyen gestrandet sind?

Zu den bereits Millionen aufgenommen „Flüchtlingen“ nebst hier geborenen Nachwuchs, dem Familiennachzug und den monatlichen Zugang von rund 15 bis 19.000, kommen obendrauf direkt eingeflogene 10.000 weitere Kostgänger. Der nächste Schritt für die 10.000 Neusiedler, wenn es bei der Anzahl bleibt, ist womöglich der Familiennachzug, alles Härtefälle – da Vorhut, rechnet man pro Nase mit Faktor 4, schon ist wieder eine Stadt eingewandert. Die Umvolkung läuft auf Hochtouren.

Berliner Morgenpost berichtet:

Die EU-Kommission hat eine positive Zwischenbilanz des Resettlement-Programms gezogen, bei dem die EU-Mitgliedsstaaten insgesamt rund 50.000 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten auf direktem Weg aufnehmen und neu ansiedeln.

EU-Flüchtlingskommisssar Dimitris Avramopoulos sagte unserer Redaktion, bislang seien mehr als 32.700 Menschen aufgenommen worden, also fast zwei Drittel des zusagten Kontingents. Deutschland habe die Aufnahme von 10.000 Flüchtlingen zugesagt und 4100 bereits einreisen lassen.

Dafür wolle er Deutschland „ausdrücklich loben“: „Es ist auf dem richtigen Weg.“ Der Kommissar erklärte: „Das Resettlement-Programm ist ein Erfolg: „Wir bringen Menschen, die Schutz brauchen, sicher und legal nach Europa“.

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