Ulla Jelpke (Die Linke) empört: „Flüchtlinge“ warten in Italien auf Ausreise nach Deutschland

1969
Symbolbild

Die armen „Flüchtlinge“ – genau 27 – warten in Italien immer noch auf die Ausreise nach Deutschland, um endlich Asyl beantragen zu können. Der goldige Nachschub wurde bereits vor Monaten auf dem Mittelmeer von einem klapprigen Boot aufgesammelt und von einem Schlepperhelferkahn nach Italien geschippert.

Hätten diese armen „Glücksritter“ tatsächlich Schutz und Sicherheit gesucht, wären sie z.B. nach Tunesien oder andere befriedete Länder in Afrika geflohen, aber die allermeisten sind illegale Wirtschaftsmigranten auf der Suche nach einem besseren Leben, die Asyl-Karte verschafft ihnen Zugang zu den Sozialleistungen, kostenloser medizinischer Versorgung und kostenlosen Wohnungen.

Aber woran könnte es liegen, dass die Einreisewilligen immer noch in Italien festsitzen? Fehlende Papiere, daher muss die Identität noch geprüft werden? Oder andere Begleitumstände wie Krankheiten oder Straftäter?  Gut, das sich Ulla Jelpke von die Linke-Bundestagsfraktion endlich um die armen 27 Seelen kümmert:

[…] Noch immer harren gerettete Bootsflüchtlinge in Italien aus und warten auf ihre Ausreise nach Deutschland, um hier Asyl beantragen zu können. 27 der 115 Flüchtlinge, für die Deutschland die Zuständigkeit übernommen hat, konnten bisher nicht ausreisen.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Demnach seien zwei der 27 Geflüchteten „reiseunfähig“, für die übrigen 25 aus Seenot Geretteten wurden von der Regierung keine Gründe angegeben, weshalb sie noch in Italien festsitzen.

Die Linke-Bundestagsfraktion kritisierte das Verhalten der Bundesregierung: „Die Bundesregierung verkündet vollmundig, dass sie sich auf europäischer Ebene für eine Lösung bei der Aufnahme aus Seenot geretteter Flüchtlinge einsetzt. Doch sie ist nicht einmal in der Lage, die eigenen Zusagen in einem angemessenen Zeitraum einzuhalten. Das ist einfach schäbig“, sagte die Linke-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke unserer Redaktion. […] Quelle: Westfalen Post.de/23.1.2019

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