Ukrainische Flüchtlinge haben gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

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Symbolbild – Flüchtlinge aus der Ukraine

Ukrainische Geflüchtete haben gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt – denn die meisten von ihnen sind gut ausgebildet und hierzulande herrscht ein Mangel an Fachkräften. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, haben 93 Prozent der befragten geflohenen Ukrainer Abitur oder studiert, 86 Prozent von ihnen waren vor der Flucht vor dem Krieg berufstätig. In Deutschland wiederum fehlen allein rund 15.700 Pflegefachkräfte und 16.000 Erzieherinnen und Erzieher.

Gleichzeitig sei die Integration „kein Selbstläufer“, warnte das IW. Die Flüchtlinge müssten Unterstützung bei der Kinderbetreuung sowie flexible und bedarfsgerechte Angebote erhalten, etwa „passgenaue Sprachkurse“.

Das Bundesinnenministerium ließ Ende März gut 1.900 Menschen aus der Ukraine befragen, die sich zu dem Zeitpunkt maximal zwölf Wochen in Deutschland aufgehalten hatten. Befragt wurden vorwiegend Erwachsene im erwerbstätigen Alter, ganz überwiegend Frauen. Von den Befragten gaben 52 Prozent der Menschen an, in Deutschland arbeiten zu wollen.

Quelle: Epoch Times

Politikstube: Das erinnert an 2015 und an die Jubelartikel mit Schlagzeilen wie „Behebung des Fachkräftemangels“ oder „besser gebildet als die Einheimischen“, da kommen jede Menge Pflegekräfte für Alten- und Pflegeheime, ein neues Wirtschaftswunder wurde prophezeit, Deutschland profitiert wie noch nie, zumindest versuchte man oft genug, diesen Eindruck zu erwecken.

Sieben Jahre später die ukrainischen Flüchtlinge, fast nur Frauen mit Kindern, Alte und Kranke, Männer bis 60 Jahre dürfen eigentlich die Ukraine wegen Verteidigung des Landes nicht verlassen, etliche hielten sich wohl nicht daran.  52 Prozent der Befragten wollen arbeiten, heißt im Umkehrschluss, 48 Prozent wollen nicht arbeiten, gute Voraussetzungen für demnächst beim Jobcenter.

Abwarten, wie sich die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Ukraine-Flüchtlinge entwickeln werden, auch in Anbetracht der Energiekrise, Lebensmittelpreise, Billigwährung Euro und eine drohende Stagnation, garniert mit Wohnungsnot und horrenden Mietpreisen.

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