Ukraine will mehr Transit-Geld: Gazprom droht mit Lieferstopp – Gaspreis steigt

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Symbolbild

Bis Anfang September floss über Nord Stream 1 noch eine reduzierte Menge an russischen Gas nach Deutschland, dann stellte GAZPROM wegen Wartungsarbeiten die Lieferung ein. Doch die ukrainische Leitung funktioniert noch und beliefert Europa nach wie vor mit russischem Gas. Doch das könnte sich bald ändern. Der ukrainische Staatskonzern Naftogaz verlangt von Russlands Gazprom Strafzahlungen wegen nicht gelieferter Gasmengen. Nun stellt Gazprom Sanktionen in Aussicht – bis hin zum Lieferstopp nach Europa.

Gazprom deutete zuletzt Sanktionen gegen den ukrainischen Gaskonzern Naftogaz an. Gazprom pumpt trotz des Russisch-Ukrainischen-Krieges noch Erdgas durch die Ukraine in andere europäische Länder. Naftogaz erhält dafür Transitgebühren. Die Russische Föderation wirft der Ukraine aber vor, ihre Verpflichtungen nicht zu erfüllen. Schon in der Vergangenheit geriet Kiew mehrfach in Zahlungsverzug für das Gas, das es laut Vertrag abzweigen durfte. Nun will Kiew plötzlich mehr Geld, als der Ukraine nach russischer Rechtsmeinung für die durchgeleitete Menge überhaupt vertraglich zusteht.

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