Türkei schickt IS-Anhänger zurück nach Europa

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Die Türkei hat mit der Abschiebung von europäischen IS-Kämpfern begonnen. Bereits am Montag soll auch ein Deutscher Staatsbürger abgeschoben werden, am Donnerstag sollen mindestens sechs weitere folgen. Darunter sind angeblich vier Frauen und zwei Kinder. Die vier Frauen sollen in der vergangenen Woche in der Türkei festgenommen worden sein. Eine von ihnen stammt dem Vernehmen nach aus Hamburg.

Wie der Tagesspiegel berichtet, könnte heute bereits ein IS-Kämpfer in Berlin landen, es handelt sich um Benjamin Xu, ein Deutsch-Chinese und Polizistenmörder. Der „Berliner“ sei einst in ein Camp der berüchtigten „Junud al Sham“ nach Syrien gereist, einer vorrangig aus Tschetschenen bestehenden Terrortruppe, deren Anhänger sich später oft dem IS anschlossen. Türkische Medien zitierten Xu während des Prozesses damit, er habe mit seinem Vater die Berliner „Fussilet-Moschee“ besucht, wo man ihn für den Krieg in Syrien begeisterte.

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