Türkei fordert Visafreiheit bis Oktober

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Parallel zu der Machtdemonstration auf deutschen Boden in Köln drängt das türkische Außenministerium, dass jetzt endlich der Kuhhandel mit der Visafreiheit durchgezogen werden müsste, sonst müsste man die EU mit Menschenmassen erpressen. Es war eben mehr als kurzsichtig die Lösung der Flüchtlingskrise außenpolitisch vom Wohlwollen eines Herrschers wie Erdogan abhängig zu machen. Man ahnt bereits, wie in den Brüsseler und Berliner Hinterzimmern wieder Kapriolen geschlagen werden, man agiert jetzt schon als Erdogans Knetmasse.  Dann schauen wir mal, wie  Angela die Erste auf die Drohung aus Ankara darauf reagiert, ohne allzu viel an „öffentlichem Gesicht zu verlieren“.

[…] Die Türkei verlangt von der Europäischen Union ultimativ bis spätestens Oktober die zugesagte Visumfreiheit für ihre Bürger. Andernfalls will die islamisch-konservative Regierung das Flüchtlingsabkommen mit der EU  der EU aufkündigen, sagte Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu (Foto) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Wenn es nicht zu einer Visaliberalisierung kommt, werden wir gezwungen sein, vom Rücknahmeabkommen und der Vereinbarung vom 18. März Abstand zu nehmen“, zitierte die Zeitung den Minister. Seine Regierung erwarte einen konkreten Termin. Es könne Anfang oder Mitte Oktober sein, es werde aber ein festes Datum erwartet. […]

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