Tübingens OB Palmer stolz – Syrischer Bademeister als Schlichter am Beckenrand

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Tübingens OB Boris Palmer ist stolz auf den syrischen Bademeister in seiner Stadt, quasi ein Kulturvermittler am Beckenrand für die Bewältigung von Problemen, die man ohne seine Landsleute und anderen „Flüchtlingen“ nicht hätte. Man merkt wie schwierig die Integration ist, wenn jeder einzelne, gelungene Fall hervorgehoben wird, da zeichnet sich ein sehr düsteres Bild ab.  Ein syrischer Bademeister,  da kann gar nichts mehr schief laufen? Vor allen Dingen, wenn man damit gleichzeitig betont, dass es ausdrücklich arabischer „Autoritäten“ bedarf, um deutsche Regeln gegenüber den „Gästen“ durchzusetzen. Wie schlimm es tatsächlich gekommen ist, zeigt die Tatsache, wie dieser Einzelfall angeblich gelungener Integration medial z.B. auf Die Welt.de gefeiert wird:

[..] In Tübingen gebe es solche Probleme nicht, erklärte Palmer. Die Stadtwerke hätten „eine großartige Präventions- und Integrationsmaßnahme ergriffen“, freute sich der Politiker. „Wir haben einen syrischen Bademeister, der auf Arabisch und mit Autorität sagen kann, was geht und was nicht. Danke, Stadtwerke! Und gute Arbeit, Aiham!“

„Aiham ist Syrer, Wasserballspieler, hat Jura studiert und nebenher als Schwimmlehrer und Bademeister in den Frei- und Hallenbädern von Damaskus gearbeitet“, wird der 24-Jährige darin vorgestellt. Er habe außerdem eine Ausbildung als Rettungsschwimmer. Seit Mai arbeite er als Badeaufsicht und „kommt wie gerufen“, so die Betreiber.

Shalghin ist 2015 „über abenteuerliche Wege nach Deutschland geflüchtet“, erzählte er dem „Schwäbischen Tagblatt“. In der syrischen Hauptstadt habe er den Bürgerkrieg zwar nicht direkt erlebt, lebte aber in großer Ungewissheit. „Wir wussten nicht, wann der Krieg nach Damaskus kommt“, sagte Shalgin und weiter: „Wir hatten keine Zukunft mehr.“ In Tübingen versucht er sich seitdem eine neue Existenz aufzubauen. […]

Und jetzt ist man wieder auf einem guten Weg? Alles wird gut und „Wir schaffen das“?

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