Tsunami-artiger Ansturm droht: In der Sahelzone braut sich die nächste Migrationswelle nach Europa zusammen

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Symbolbild

Hierzulande völlig unbeachtet, braut sich in der Sahelzone eine Katastrophe zusammen, die die Migrationswelle von 2015 noch in den Schatten stellen könnte. Der Mix aus Terror, geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Ausbeutung bereitet dafür den Boden.

Dazu sagte der US-Amerikaner David Beasley, Direktor des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, ganz klar in einem Interview mit dem britischen Guardian:

Mein Kommentar für die Europäer ist der, wenn ihr glaubt, dass ihr aufgrund von Destabilisierung und Konflikten, die zu Migration führen, ein Problem hattet, das sich aus einer Nation mit 20 Millionen Menschen wie Syrien ergibt, dann wartet ab, bis die größere Sahelzone mit 500 Millionen weiter destabilisiert ist. (…) Ihr werdet vor einem ähnlichen Muster wie vor einigen Jahren stehen, außer dass ihr mehr ISIS und extremistische Gruppierungen haben werdet, die die Migration infiltrieren.

Wenn man von einer ähnlichen Quote wie in Syrien ausgeht, wo laut UN-Angaben ungefähr ein Viertel der Bevölkerung vor dem Krieg in die Nachbarländer, aber auch nach Ägypten und Europa geflohen ist, dann steht uns eine Katastrophe epischen Ausmaßes bevor. Denn dann werden nicht „nur“ fünf Millionen Menschen das Kriegsgebiet verlassen, sondern über 120 Millionen Menschen! Und sie werden kaum im armen Afrika bleiben wollen, sondern die Festung Europa in einem wahren Tsunami erstürmen. Weiterlesen auf RT Deutsch

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