Trump will Migranten in einwandererfreundliche US-Städte schicken – Begeisterung bleibt aus

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Im Kampf gegen die illegale Immigration hat US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen, Einwanderer künftig in die „sanctuary cities“ zu schicken. Das sind so etwas wie „Zufluchtsstädte“, die illegale Migranten nicht an die US-Bundesgrenzschutzbehörden ausliefern.

In den „sanctuary cities“ jedoch zeigt man sich wenig begeistert von Trumps Idee. Selbst bekannte Hollywoodstars wie die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Cher, die sich in der Vergangenheit mehrmals für die Rechte der Migranten eingesetzt hatte, reagierte zurückhaltend.

Hierbei geht es vordergründig um den Streit zwischen den Demokraten und dem US-Präsidenten um die künftige Immigrationspolitik. Der Großteil dieser „Zufluchtsstädte“ hat einen Bürgermeister aus den Reihen der Demokraten, die einen besonders einwandererfreundlichen Kurs haben. Dazu gehören etwa San Francisco, Los Angeles oder Chicago. Der US-Präsident wiederum beharrt darauf, dass sein Land keine illegalen Migranten mehr aufnehmen könne.

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