Trotz 200 Mio. Steuereinbußen wegen Corona – Karlsruhe: Grüne und Linke fordern Patenschaft für ein „Seenot-Rettungsschiff“

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Symbolbild

Die Steuereinnahmen der Stadt Karlsruhe brechen infolge der Corona-Krise massiv ein, das bedeutet für den laufenden Haushalt ein Minus von 200 Millionen Euro und das bisher geplante Ausgaben-Niveau für 2021 deutlich zu reduzieren. Aber so arg kann die finanzielle Lage des Haushalts wohl doch nicht sein, Karlsruhe hat sich im letzten Jahr als „Sicherer Hafen“ erklärt, um zusätzliche „Flüchtlinge“ aufzunehmen und eine Versorgung durch pure Anwesenheit zu gewährleisten.

Trotz Steuereinbußen soll nun die nächste Phase des Rettungssyndroms eingeläutet werden, die im Gemeinderat sitzenden „Grünen“ und „Linken“ fordern, mit Rückendeckung der Wählervereinigung Karlsruher Liste und Die Partei (KAL/Die Partei), dass die Stadt die Patenschaft für ein NGO-Wassertaxi…ähm ein „Seenot-Rettungsschiff“ übernehmen soll. Das dürfte Begeisterung bei den Bürgern bzw. Steuerzahlern in Karlsruhe auslösen, sollte die Forderung in die Tat umgesetzt werden.

[…] Täglich versuchen Menschen das Mittelmeer zu überqueren, um in Europa – auch in Karlsruhe – Asyl zu stellen und ein neues Leben zu beginnen. Vor diesem Hintergrund fordern die Linken und Grünen: Die Fächerstadt soll die Patenschaft für ein Seenot-Rettungsschiff übernehmen. Unterstützt werden die Fraktionen von der Wählervereinigung Karlsruher Liste und Die Partei (KAL/Die Partei).

Die Verwaltung sieht die Idee kritisch und spricht sich gegen den Vorschlag aus, dennoch muss die Stadt nun prüfen, unter welchen Bedingungen eine Schiffs-Patenschaft in Frage kommen würde.

Für eine Karlsruher Patenschaft haben die Linken, Grünen und die Fraktion KAL/die Partei bereits konkrete Schiffe im Visier: „In Frage kommen die ‚Alan Kurdi‘ von Sea Eye sowie die ‚Sea Watch 3‘ und die ‚Sea Watch 4‘ von Sea Watch“. […] Mehr auf ka-news.de (Archiv)

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