Traunreut: „Flüchtlinge“ verfassen Protestbrief – „fühlen uns respektlos behandelt“

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Gestern demonstrierten rund 150 Asylbewerber in Fürstenfeldbruck, sie verlangten bessere Versorgung und Unterkunft, in der Innenstadt kam es zu Tumulten. Auch in Traunreut protestieren „Flüchtlinge“ – allerdings in schriftlicher Form, wobei anzunehmen ist, dass der Protestbrief von Aktivisten irgendwelcher Flüchtlingshilfeorganisationen aufgesetzt wurde. Im Fall von Traunreut geht es nicht ums Essen oder Taschengeld, sondern um privates Mobiliar  in der Gemeinschaftsunterkunft, die aus Brandschutzgründen entfernt werden sollen.

Die Unzufriedenheit unter den „Flüchtlingen“ wächst, aber auch in der Gesellschaft angesichts ausufernder Sozialausgaben, steigender Kriminalität, Knappheit am Wohnungsmarkt und der Tatsache, dass statt der angekündigten „Fachkräfte“ nur „Flüchtlinge“ mit sehr niedriger oder keiner Qualifikationen kamen und in der Realität der Großteil nur Versorgungssuchende bleiben.

Das Fass ist längst übergelaufen, statt Konsequenzen zu ziehen öffnet die Bundesregierung einen weiteren Weg für die Aufnahme von Versorgungssuchenden unter dem Deckmantel EU-Resettlement-Programms und nimmt zusätzlich rund/über 10.000 angeblich besonders schutzbedürftige „Flüchtlinge“ auf. Das ist eine komplette Kleinstadt, nicht zu vergessen die atmende Obergrenze von plus/minus 200.000 nebst 1.000 Familiennachzügler und den rund 19.000 illegalen Einwanderern monatlich, das wiederum insgesamt gleich mehrere Großstädte bedeutet.  Offenbar hat Deutschland noch zu wenige Wohlstandssuchende und Probleme?

Bei den rund/über 10.000 zu erwartenden Neuankömmlinge, die angesiedelt und nicht mehr Deutschland verlassen werden, stellt sich die Frage: Könnten dass die „Flüchtlinge“ aus Israel sein, dort Eindringlinge genannt, die Netanjahu in Richtung Europa loswerden wollte und aus Versehen den Plan der Umsiedlung zu früh ausplapperte?

[…] Im Juni sind es zwei Jahre, dass die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge auf dem ehemaligen Festplatz in Traunreut (Landkreis Traunstein) an die Regierung von Oberbayern übergeben worden ist.  Derzeit wohnen dort 190 Personen, die unter anderem aus Nigeria, Afghanistan, Somalia, Sierra Leone, Syrien, Malia, Türkei und Pakistan stammen.  Manche von ihnen versuchten, die dürftig eingerichteten Räume mit Teppichen, Sofas und Elektrogeräten etwas wohnlicher zu gestalten. Aus Brandschutzgründen sollen diese Gegenstände aber bis zum heutigen Mittwoch entfernt werden.

Diese Vorgehensweise der zuständigen Regierung von Oberbayern hat die Flüchtlinge dazu veranlasst, ein Protestschreiben zu veröffentlichen. Darin heißt es unter anderem: „Wir, Flüchtlinge, Männer, Frauen und Kinder mit verfassungsmäßigen Rechten und Garantien, erklären, dass wir die Entscheidung der Verwaltung und Regierung, im Traunreut G.U. (CAMP), Tachinger Str. 4-6, die Türen von den Küchenschränken zu entfernen und auch die Entscheidung Haushaltsgeräte, Elektrogeräte, Möbel und Teppiche aus den privaten Räumen jedes Flüchtlings entfernen zu lassen, nicht akzeptieren. Wir akzeptieren und tolerieren nicht den mangelnden Respekt für die Mindestbedingungen von Würde und Komfort, die wir zum Leben brauchen.“ […] Weitere Informationen auf Passauer Neue Presse.de

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