Tötung zweier Polizisten in Triest: Polizeigewerkschafter beklagt mangelnde Sicherheit

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Zwei Polizisten wurden am Freitag im Polizeipräsidium von Triest erschossen, als sie von einem von zwei Brüdern angegriffen wurden. Diese wurden wegen des Verdachts auf Beteiligung am Diebstahl eines Rollers auf das Polizeirevier gebracht worden.

Laut Corriere della Sera waren am Freitagnachmittag zwei Brüder als Verdächtige eines Überfalls auf das Revier gebracht worden. Einer der beiden habe darum gebeten, zur Toilette gehen zu dürfen. Dabei griff er einen Polizisten an, entriss ihm die Pistole aus dem Holster und schoss um sich. Andere Polizisten schossen zurück. Beide Verdächtigen wurden überwältigt und befinden sich in Haft.

Bürgermeister Roberto Di Piazza rief öffentliche Trauer aus.

Lorenzo Tamaro von der Autonomen Gewerkschaft der Polizei (SAP) weigerte sich, zu kommentieren, ob angelegte Handschellen die Tragödie verhindert hätten, sagte aber, dass in solchen Situationen eine angemessene Polizeiausrüstung hilfreich wäre. Er beklagte auch die mangelnde Sicherheit der Beamten sowie die Aggressionen, denen sie täglich landesweit ausgesetzt sind.

Der 34-jährige Beamte Pierluigi Rotta und sein Kollege, der 31-jährige Matteo Demenego, erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Ein weiterer Beamter soll verletzt worden sein.

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