Taufe als Abschiebe-Hindernis? Keine „Glaubens-Kontrolle“ durch Behörden

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Symbolbild

Der Einfallsreichtum von „schutzsuchenden“ Menschen ist schier unermesslich, wenn es um die Anerkennung als Asylbewerber geht, u.a. wird die „Taufe“ als Grund geltend gemacht. Fragwürdig ist, warum dieser Glaubenswechsel plötzlich und in Deutschland erfolgt, wo es doch immer heißt – Islam heißt Frieden? Und sollten eine Taufe und damit ein Wechsel zum christlichen Glauben überhaupt als Asylgrund „individuelle religiöse Verfolgung“ anerkannt werden?

Nicht wenige Asylbewerber vernichten bewusst ihre Papiere, manche wiederum haben gleich mehrere Identitäten, das alles dient der Zwecke, das Alter und die Herkunft zu verschleiern. Warum also nicht die Möglichkeit nutzen, zum Schein zu konvertieren, um das Asylrecht zu missbrauchen und sich auf diese ungenierte Weise ein Bleiberecht zu erschleichen?

[…] Mit der Frage des Religionswechsels hat sich das Bundesverfassungsgericht in einer jetzt veröffentlichten Entscheidung befasst. Der Beschluss 2 BvR 1838/15 besagt, dass „keine formale oder inhaltliche „Glaubensprüfung“ durch die Gerichte bei Asylbegehren von Konvertiten erfolgen dürfe.

Das betroffene Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sieht sich durch den Beschluss in seiner Arbeitsweise bestätigt. Ein Behördensprecher erklärt auf BILD-Anfrage: „Auswirkungen auf die Anhörungs- und Entscheidungspraxis des Bundesamts bestehen nicht.“
Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums versichert, dass die Praxis des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge dieser Rechtsprechung entspreche. Er sagt BILD: „Glaubenstests werden dabei nicht durchgeführt.“ […] Mehr auf Bild.de

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