„Tag der kulturellen Vielfalt“: Migranten sind eine große Bereicherung

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Symbolbild

Gestern feierte die UNESCO den Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, an diesem Tag melden sich überwiegend Politikerinnen zu Wort, die übliches Gesülze und linksideologische Träumereien absondern. Für Brandenburg laberten die Sozialministerin Ursula Nonnemacher und Landesintegrationsbeauftragte Doris Lemmermeier, die auf die Chancen der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund für Gesellschaft hinweisen und betonen, Migrantinnen und Migranten sind eine große Bereicherung.

[…] Nonnemacher: „Vielfalt ist ein enormer Vorteil. Nicht nur in der Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und beim Klimaschutz bringt uns der interkulturelle Austausch von kreativen Ideen und unterschiedlichen Erfahrungen voran, sondern auch in der Kultur. Zugewanderte bringen viele Kompetenzen und Fähigkeiten mit und bereichern unsere Gesellschaft. Das müssen wir uns in diesen Zeiten, in denen sich reaktionäre Kräfte einzurichten versuchen und rechtes Gedankengut die politischen Debatten in unserem Land zunehmend beeinflussen, wieder viel stärker bewusstmachen. Brandenburg hat eine lange Geschichte der Zuwanderung, Toleranz und Offenheit, der wir zu einem Teil unseren heutigen Wohlstand verdanken. Wir alle sind es, die von einer erfolgreichen Integration profitieren. Entscheidend sind Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft zum Dialog.“

Lemmermeier: „In Brandenburg gibt es sehr viele verschiedene Initiativen, in denen sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund begegnen, sich austauschen und gemeinsam unterstützen. So entstehen auch zahlreiche neue kulturelle Veranstaltungen, die wiederum Menschen zusammenbringen. Das ist großartig. Brandenburg ist immer da besonders erfolgreich, wo Menschen mit unterschiedlichsten Lebenshintergründen zusammenarbeiten.“ […] Quelle: PNR24-Der Cityreport

Wer will, darf das gerne glauben, aber nicht wenige Bürgern sehen das ganz anders und glauben der Propaganda nicht, die auf allen Kanälen läuft. Erst vor zwei Tagen konnte die vielfältige Gesellschaft in Duisburg-Marxloh bestaunt werden, wie Polizisten von einer 200-Personen-Horde bedroht wurde, auch ein Bild-Reporter erfuhr die Integration und Fähigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund auf höchstem Niveau, zum Glück wurden nur Eier geworfen, nicht auszudenken, was beim nächsten Mal – Fleischtomate? – fliegen könnte.

Wie sagte Özoguz : „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen.

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