Syrer versetzt Polizisten einen Kopfstoß – Diensthund rächt sich an Täter

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Symbolbild

Freiburg:  Am Freitag, 22.12.2017, kurz vor 24 Uhr, waren Beamte des Polizeireviers Freiburg-Süd und eine Streifenbesatzung der Hundestaffel in der Asylunterkunft in der Wiesentalstraße im Einsatz. Nachdem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Polizei verständigt hatten, war dort von einer Schlägerei auszugehen.

Die Einsatzkräfte trafen in der Unterkunft auf einen 19-jährigen Mann aus Syrien, der völlig überraschend einem Beamten der Hundestaffel einen gezielten Kopfstoß verpasste.

Der offensichtlich angetrunkene Angreifer, der nur schwer unter Kontrolle zu bringen war, wurde unter Einsatz eines Diensthundes handlungsunfähig gemacht und vorläufig festgenommen. Dabei wurde der Mann leicht verletzt. Der durch den Kopfstoß verletzte Polizeibeamte musste in einer Klinik ambulant behandelt werden und konnte danach den Dienst wieder fortsetzen.

Vor Ort ließ sich der Anlass der Streitigkeit, die den Einsatz ausgelöst hatte, nicht mehr feststellen. Die Umstände sprachen für eine Auseinandersetzung im familiären Umfeld. Der Beschuldigte muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die zuständige Ausländerbehörde wird über den Vorfall informiert.

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