Syrer für 530 Euro werden: Syrische Botschaft soll Pässe gegen Extragebühr ausgestellt haben

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Erst der florierende Schwarzmarkt (vorwiegend in der Türkei) für falsche syrische Pässe, dann die gefälschten syrischen Bildungs- und Berufsabschlüsse bei „Flüchtlingen“, jetzt die falschen Pässe durch die syrische Botschaft in Berlin. Erstaunlich wofür die „Flüchtlinge“ immer noch Geld haben: Schlepperdienste, gefälschte Pässe oder Extragebühren. Diese Personen sind schlichtweg Schwindler, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen Fluchtgründe behaupten und dann Asyl erschleichen. Und was die Aktivität in der syrischen Botschaft betrifft, diese Aufdeckung dürfte mit Sicherheit nur die Spitze des berühmten Eisberges sein.

[…] Die syrische Botschaft in Berlin soll Pässe ausgestellt haben an Personen, die in Deutschland eingereist sind und sich als syrische Flüchtlinge ausgeben. Dabei soll die Identität der Antragsteller nicht überprüft worden sein. Nach Informationen der Berliner Zeitung hat die Berliner Generalstaatsanwaltschaft deshalb ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Demnach hätten mehrere Personen unabhängig voneinander bestätigt, dass es in der diplomatischen Vertretung an der Rauchstraße 25 in Tiergarten keine Überprüfung der syrischen Staatsangehörigkeit gegeben habe. Für die Passausstellung hätten die zuständigen Mitarbeiter zu der üblichen Gebühr von 380 Euro eine „Extragebühr“ von 150 Euro erhoben.
Das Sekretariat des Botschafters erklärte in einer Stellungnahme lediglich: „Die Botschaft der Syrischen Arabischen Republik nimmt ihre Aufgabe als Vertretung für alle syrischen Staatsbürger sehr ernst. So arbeitet die Botschaft nach strukturierten Regeln und Vorschriften und ist bemüht, sich allen Belangen der Syrer anzunehmen, fern jeglicher Unterschiede und Diskriminierung.“ […]
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