„Südländer“ prügeln auf 38-jährigen Mann ein – mehrtägiger Krankenhausaufenthalt

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Bochum: Nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt erschien ein Bochumer (38) am 2. Oktober bei der Polizei und zeigte einen Raubüberfall an, der sich bereits am 22. September ereignet hat.

Nach eigenen Angaben stieg der Mann an diesem Samstag, gegen 16.50 Uhr, an der Haltestelle „In der Grume“ in Bochum-Hiltrop aus dem Bus der Linie 366 aus. Von dort setzte der 38-Jährige seinen Heimweg auf einem Feldweg fort.

Nach 50 Metern tauchten plötzlich von hinten zwei männliche Personen auf. Einer dieser beiden Männer schlug dem Fußgänger unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und forderte die Herausgabe von Handy und Geldbörse.

Als der Bochumer sich ebenfalls mit einem Faustschlag wehrte, schlug auch der zweite Mann auf ihn ein. Wenig später flüchteten die Straßenräuber ohne Beute vom Tatort.

Das Überfallopfer setzte seinen Heimweg fort und stellte an den Folgetagen eine zunehmende Gesichtsschwellung fest. Am 24. September suchte der 38-Jährige ein örtliches Krankenhaus auf, wo er nach einer Operation stationär verblieb.

Die beiden Straßenräuber, augenscheinlich Südländer, sind 30 bis 32 Jahre alt, schlank, haben kurze schwarze Haare und sprachen gut verständliches Deutsch. Einer der Männer, die sich nicht in dem Bus aufgehalten haben sollen, ist ca. 180 cm groß, der andere etwas kleiner. Möglicherweise hat sich auch einer der Kriminellen eine Gesichtsverletzung zugezogen.

Das ermittelnde Bochumer Kriminalkommissariat 32 bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-8205 oder 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

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