Stuttgart: OB Kuhn (Grüne) will Nahverkehrsabgabe von Autofahrern kassieren

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Symbolbild

Offenbar sollen Stuttgarts Bürger auf die Abgewöhnung des Autofahrens eingestellt und zum Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr bewegt werden. Damit das Vorhaben gelingt, sollen die Autofahrer eine Nahverkehrsabgabe zahlen – also eine weitere Abzocke und Bevormundung. Derweil die Regierungsbonzen auch weiterhin in ihren Dienstfahrzeugen kutschieren, sollen Bürger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, die seit Jahren vermehrt für Abschreckung und Angstgefühl sorgen, insbesondere täglicher Bereicherungen von zahlreichen Glücksrittern.

Tag24.de vom 26.12.2018:

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) will Autofahrer in der Stadt auch mit einer Nahverkehrsabgabe zum Umsteigen auf Bus und Bahn bewegen.

Der erste Schritt sei die angekündigte Tarifreform im öffentlichen Nahverkehr und in einem zweiten Schritt müssten mehr Züge angeschafft werden. Im dritten Schritt „könnten wir eine Nahverkehrsabgabe für Autofahrer einführen, die ein ÖPNV-Ticket beinhaltet“, sagte Kuhn der „Stuttgarter Zeitung“.  Er sei „überzeugt, dass der Schwabe den Nahverkehr viel stärker nutzen wird, wenn er das Ticket schon mal hat“.

Er „hoffe schon“, dass er die Einführung noch in seiner Amtszeit erlebe, sagte Kuhn den Zeitungen. Der 63-Jährige ist bis 2020 gewählt.


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