Still und heimlich bekommt Erfurt neue Überraschungsgäste

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Erfurt gestern gegen 15 Uhr neue „Flüchtlinge“ an der Jugendherberge ankommen. Laut der Thüringer Allgemeine sind es 32 Personen und es sollen bis zu 120 dort beherbergt werden, wie der Oberbürgermeister Andreas Bausewein bestätigte. Die Stadt und das Land haben die Einwohner vollkommen im Dunkeln gelassen über ihre Pläne. Das ist kein fairer und transparenter Umgang mit dem Bürger. Immerhin wurde vor Ort von einem Mitarbeiter behauptet, dass alle getestet und gesund seien, zumindest was Corona betrifft.

Stinksauer über die Ereignisse zeigt sich Stefan Möller, Fraktionsvorsitzender der AfD im Erfurter Stadtrat und gleichzeitig Abgeordneter für die AfD im Thüringer Landtag. Seit Tagen warte man auf einen schriftlichen Bericht des zuständigen Justizministeriums über die Situation der Flüchtlingsunterbringung. Aber dort lässt man die Abgeordneten ebenso wie die Anwohner lieber unwissend und überrumpelt sie dann.

Das ist zumindest fahrlässig in einer Zeit, in der das Vertrauen in die Informationspolitik der Verwaltung und der Regierung schon so stark gestört ist, das seit Wochen haufenweise Videos und Gerüchte die Runde machen, wonach unter dem Deckmantel der Corona-Krise eine gezielte und heimliche Ansiedlung von Asylbewerbern betrieben wird. Durch diese Heimlichtuerei der Landesregierung wird genau dies weiter befördert.

Aber vielleicht stimmt es ja sogar. Dieser Regierung ist schließlich alles zuzutrauen…

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