Steuern rauf & Freiheit runter: Ökosozialisten (sog. „Grüne“) beschließen DDR 2.0

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Jörg Meuthen: Liebe Leser, am Wochenende hielten die Ökosozialisten ihren Parteitag ab. Parteitage der sogenannten „Grünen“ sind stets entlarvend wie zugleich brandgefährlich.

Brandgefährlich sind sie, weil auf diesen Parteitagen häufig genau das beschlossen wird, was nur wenige Jahre später von einer inhaltlich vollkommen entkernten, von Merkel, AKK und mittlerweile auch Söder ins linksgrüne Lager gerückten Union in Regierungshandeln umgesetzt wird.

Entlarvend sind sie, weil dem aufmerksamen Beobachter, der sich nicht von den GEZ-Sendern sedieren lässt, deutlich vor Augen geführt wird, was diese Partei ist – und was sie nicht ist: Die sogenannten Grünen waren und sind bis heute eine Ansammlung von linksradikalen, ökosozialistischen Phantasten, die alles und jeden regulieren wollen, bis den Bürgern die Luft zum Atmen genommen wird – und damit ist diese Gruppierung eben das genaue Gegenteil einer bürgerlichen Partei.

Wenn diese sogenannten und selbsternannten „Grünen“ von Freiheit und Marktwirtschaft reden, ist schon das eine regelrechte Perversion (abgesehen davon, dass sie beides nicht im Ansatz verstehen). Ihre Beschlüsse und Programmatik sind nämlich zutiefst unfreiheitlich und rein planwirtschaftlich – es sind reine Sozialisten, die sowohl Enteignungen als auch die Zerstörung des marktlichen Preismechanismus in jedem ihrer Beschlüsse befördern.

Man schaue nur nach Berlin, wo diese Partei in Regierungsverantwortung ist und diese nutzt, um den privaten Wohnungssektor zu zerstören: Sie behindert mit allerlei grünem Irrsinn vor Ort private Neubauten, setzt zugleich den Preismechanismus für den dann (auch und gerade dank grünem „Flüchtlings“-Zustrom) knapper werdenden Wohnraum außer Kraft – und bereitet damit letztlich groß angelegte Enteignungen im Wohnungssektor gezielt vor.

Am besten immer schnell weg mit dem bösen Markt – genau so funktioniert „grünes“ Denken. Da es allerdings irgendeinen ordnenden Mechanismus zur Verteilung von Gütern (bzw. zur Verwaltung der „grünen“ Mangelwirtschaft) braucht, bleibt dann nur der Staat übrig – gelenkt am besten von linksgrün verblendeten, ökosozialistischen Bürokraten.

Dass diese Partei mit einer solchen Haltung systematisch die Grundlagen der freiheitlichen Gesellschaft und des auf Marktwirtschaft basierenden ökonomischen Fundaments unserer Gesellschaft zerstört, ist ihr vollkommen bewusst – genau das wollten die aus verbohrten Alt-68ern, Maoisten, Kommunisten und sonstigen verblendeten -isten bestehenden „Grünen“ schon immer.

Mit diesen Figuren gibt es deshalb nur den Weg in Unfreiheit, Deindustrialisierung und Verarmung der Bevölkerung. Sie haben schlicht keine Ahnung von Ökonomie, so wenig übrigens wie von wirklichem Umweltschutz und effizienter Energieversorgung.

So schwadronieren sie von Elektromobilität, haben aber keine Ahnung, woher zu jeder Tages- und Nachtzeit der erforderliche Strom verlässlich kommen soll – und zwar in den dann notwendigen, sehr großen Mengen. Auch die Kinderarbeit in Afrika zur Gewinnung der Rohstoffe wird einfach ignoriert – sie findet ja nicht vor der eigenen Haustür statt, und Parteichefin Baerbock hat schon die ersten Fahrzeuge ausgemacht, die „ohne Kobold“ (!) funktionieren, also ist doch alles prima im „grünen“ Weltbild.

So reden sie vom Schutz der Landschaft und der Tierwelt, zerstören aber beides zugleich in ihrem Windradwahn: Fledermäuse, Vögel, Insekten und die Ästhetik unserer wunderschönen deutschen Kulturlandschaft, alles wird auf dem Altar der grünen Verblendung geopfert.

Und auch auf ihrem nun zu Ende gegangenen Parteitag wurde wieder vieles beschlossen, was unserem Land enorm schaden wird. Beispielsweise sollen es Eigentümer einer Wohnung in Zukunft hinnehmen müssen, wenn ein Mieter seine Mietwohnung mit irgendjemand anders tauschen möchte – das Ende der Vertragsfreiheit im Mietrecht.

Da wird sich so mancher entsetzte Vermieter noch wundern, welche Linksextremisten sich auf einmal gegen seinen Willen auf unabsehbare Dauer in seiner Wohnung befinden, die er doch so dringend zu seiner Altersvorsorge braucht.

Und auch all diejenigen Menschen werden sich wundern, die im Winter ihre Wohnung heizen möchten oder die auf ihr Auto angewiesen sind: Die Steuern auf die hierfür erforderliche Energie sollen nämlich drastisch steigen.

Geht es in Zukunft nach den Grünen, dann soll pro Tonne CO2 bereits ab 2020 eine Steuer von 60 Euro anfallen, die zu allem Überfluss auch noch jedes weitere Jahr um 20 Euro ansteigen soll.

Das bedeutet im Klartext: In zehn Jahren, also im Jahr 2029, würde dann ein Obolus von unfassbaren 240 Euro pro Tonne CO2 an den Staat fällig.

Dieser Wert mag für viele von Ihnen, liebe Leser, etwas abstrakt sein, und genau darauf setzen auch diese „grünen“ Volkserzieher – sie wollen die Bürger über das wahre Ausmaß des mit ihnen drohenden Irrsinns im Unklaren lassen.

Aber zum Glück gibt es mittlerweile unsere Bürgerpartei, die den Menschen (zumindest all denjenigen, die es hören wollen) reinen Wein einschenkt. So würde die genannte zusätzliche Steuer auf CO2 (es gibt nämlich schon eine, sie heißt Mineralölsteuer) einen Mehrpreis pro Liter Benzin im Jahr 2029 von sage und schreibe ca. 68 Cent (inklusive der dann ebenfalls anfallenden höheren Mehrwertsteuer) bedeuten; bei Diesel wäre es sogar noch schlimmer, hier kämen Mehrkosten von ca. 75 Cent pro Liter auf jeden einzelnen Autofahrer zu.

https://www.spiegel.de/…/fridays-for-future-das-bedeuten-di…
(Die dortigen Werte sind gerechnet mit 180 Euro pro Tonne und ohne Mehrwertsteuer, daher sind die Werte in dem verlinkten Artikel entsprechend geringer.)

Schöne „grüne“ Aussichten, nicht wahr, liebe Leser?

„Grün“ muss man sich eben leisten können – wozu selbstverständlich auch das von den Grünen beschlossene Verbot für normale Verbrennungsfahrzeuge ab 2030 gehört. In Anbetracht der Tatsache, dass man bei Elektrofahrzeugen von einer wesentlich kürzeren Lebensdauer als bei bewährten Verbrennern ausgeht, bedeutet dies nämlich, dass es schlicht keine günstigen Gebrauchtfahrzeuge für die breite Masse an Bürgern mehr geben wird – auch hier drohen also Verhältnisse wie früher in der DDR.

Wer solche DDR-Verhältnisse nicht will, der muss seine Stimme konsequent unserer Bürgerpartei geben. Wir sind die einzigen in Deutschland, die sich mit aller Entschiedenheit und Konsequenz dem fatalen grünen Irrweg in eine DDR 2.0 entgegenstellen.

Zeit, den fatalen grünen Irrweg sofort zu stoppen. Zeit für bürgerliche Politik statt ökosozialistischer Bevormundung. Zeit für die #AfD.

https://www.deutschlandfunk.de/gruenen-parteitag-die-wichti…

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