Spitzenreiter seit sieben Jahren: Deutschland bleibt Lieblings-Asylland in Europa

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Symbolbild

Seit sieben Jahren steht Deutschland unangefochten auf dem Spitzenplatz für Asylgesuche in Europa, damit trägt die bunte Republik auch weiterhin die Hauptlast. Die Attraktivität Deutschlands ist ungebrochen, das Sozialsystem ist unschlagbar, ob mit oder ohne Dokumente, ob per Flugzeug (sogar aus Übersee) oder per Fuß/Bahn/Bus/Auto, ob tatsächliche Schutzsuchende oder Wirtschaftsflüchtlinge unter dem Deckmantel „Schutzsuchende“, die Einreise und Aufnahme aus reinem “Goodwill” ist garantiert – niemand wird an der Grenze abgewiesen.

Zeit Online berichtet:

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 664.480 Menschen in der Europäischen Union Asyl beantragt, rund zehn Prozent weniger als 2017, wie die EU-Asylbehörde Easo in ihrem Jahresbericht mitteilte. 2015 hatte es noch fast 1,4 Millionen Asylanträge gegeben.

In Deutschland suchten zum siebten Mal in Folge europaweit die meisten Menschen Asyl – trotz eines Rückgangs um 17 Prozent. Insgesamt beantragten etwa 184.000 Menschen internationalen Schutz in der Bundesrepublik. Die Zahlen berücksichtigen auch Anträge von Menschen, die zuvor schon einmal Asyl beantragt hatten.

Frankreich verzeichnete 2018 hingegen im vierten Jahr in Folge eine Zunahme. Rund 120.000 Anträge gingen in dem Land ein. In Griechenland stieg die Zahl mit 77.000 Anträgen zum fünften Mal in Folge. Gemessen an der Bevölkerungsgröße gehen die meisten Anträge in Zypern, Griechenland und Malta ein. Die meisten Asylbewerber, gut ein Viertel der Gesamtzahl, sind Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Von Januar bis Mai 2019 nahm die Zahl der Asylanträge auf mehr als 290.000 wieder zu – ein Zuwachs um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


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