Speed-Einschiffung im Mittelmeer: Über 300 Glückssucher derzeit an Bord der „Sea-Eye 4“

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In fünf Etappen wurden 323 Reisewillige im Mittelmeer aufgespürt, die dann aus den Holz- und Schlauchbooten auf die Migrantenfähre „Sea-Eye 4“ für den Transport nach Europa umgestiegen sind. Die Aktionen starteten am 15. Mai, aus einem Mini-Boot wurden zwei Libyer aufgefischt, am 16. Mai wurden 172 aus zwei Holzbooten und etwas später 50 aufgegabelt, und heute weitere 99, die angeblich größtenteils aus Syrien stammen.

Der Migrantendampfer dürfte vielleicht noch ein wenig rumjuckeln und Ausschau auf Reisegäste halten, womöglich ist die Aufnahmekapazität noch nicht erreicht, schließlich soll sich die Beförderung richtig lohnen, bevor die Fähre das gewünschte Ziel erreicht, wobei der „sichere Hafen“ auf Lampedusa eventuell nicht in Betracht kommen könnte, da der Hotspot wegen Tausende von Neuankömmlingen bereits kollabiert ist.

Derzeit weitere 323 Glückssucher für Europa, die freudig ihr Ziel vor Augen haben, ihre herzerwärmenden Geschichten von ihrer Flucht für den Asylantrag erzählen und entspannt in die Sozialsysteme einwandern dürfen.

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monika
monika

Das Leben im besten D das es je gab ist diesen „Seenotrettern“ anscheinend zu langweilig, da Vorkommnisse wie nachfolgend nur „Einzelfälle“ sind.
Mit jedem neuen Tag gibt es mehr solcher „Ereignisse“, und das was wir überhaupt erfahren ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs.

17.5.21
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