Spanische Polizei findet Migranten in Müllwagen und giftiger Asche

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Groß ist der Andrang afrikanischer Migranten, die nach Europa wollen, auf der spanischen Exklave Melilla in Nordafrika. Die spanische Polizei hat nun am Montag Aufnahmen veröffentlicht, die zwei missglückte Einreiseversuche von Migranten und ihre speziellen Verstecke zeigen. So fanden die Polizisten Migranten in einem Abfallwagen unter Mengen von Altglas begraben. Ein anderer Mann ohne Papiere ging am Freitag sogar so weit, sich in einem Sack mit giftiger Asche aus einer Verbrennungsanlage zu verstecken.

Bei der jüngsten Operation in Melilla wurden 41 Personen ausfindig gemacht und vor der illegalen Einreise abgefangen. Sie wurden in Booten, Containern und Sattelschleppern gefunden. Vier von ihnen waren auf Flößen voller zerbrochener Flaschen für das Recycling versteckt. Allein in diesem Jahr haben Beamte der Guardia Civil 1.781 Personen in der Sicherheitszone des Hafens beim Versuch aufgegriffen, unentdeckt nach Spanien einzureisen.

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