Spanien: Willkommenskultur nach nur wenigen Monaten abgeflaut -Regierung lässt Massen an Flüchtlingen zurückfliegen

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Wie wurde Spanien für seine Willkommenskultur gefeiert, das neue (Einfalls)-Tor nach Europa, die humanitäre Einstellung wurde wie eine Monstranz vor sich her getragen und man spielte den barmherzigen Samariter, es erinnerte fast an die Bahnhof Szenen 2015 in Deutschland, als die NGO-Schiffe in die spanischen Häfen einfuhren – endlich gibt es wieder Menschlichkeit in Europa, so der Tenor der Leitmedien.

Die Euphorie hielt nicht lange an, die Willkommenskultur nach nur wenigen Monaten übersättigt, offenbar sendete die spanische Gastfreundschaft ein fatales Signal aus  und die Zahl der „Schutzsuchenden“ schnellte in die Höhe, sodass nun die Notbremse gezogen wird.

Focus Online berichtet:

Alles sah danach aus als würde die neue sozialistische Regierung Spaniens das Vorbild der Willkommenskultur der EU werden. Doch das Land scheint zunehmend überfordert zu sein mit den über 10.000 Flüchtlingen, die allein im Oktober ankamen. Verglichen mit der zuvor konservativen Regierung lässt Sanchéz nun auch deutlich mehr Flüchtlinge zurückfliegen.
Doch die Gastfreundschaft, die im Juni noch für unzählige Schlagzeilen sorgte, scheint abgeebbt. Auch der Ton wird rauer.
Sanchéz‘ sozialistische Regierung kommt ihren Versprechungen einer Pro-Flüchtlings-Politik nicht nach. Ganz im Gegenteil. Mehr als 19.000 Menschen ließ sie in den Monaten Juni, Juli und August zurückfliegen. Die Konservativen unter Mariano Rajoy, die zuvor regierten, ließen in den ersten fünf Monaten des Jahres lediglich 8000 Flüchtlinge ausfliegen. Weiterlesen
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