Sozialer Sprengstoff: Flüchtlinge – jung, männlich und muslimisch

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„Flüchtlinge“ im September 2015

Die Bilder der Flüchtlingsmassen aus dem Jahr 2015 und 2016 haben noch viele Bürger im Kopf, nahezu auf Fotos und in Videos vor allem junge, muslimische Männer überwiegend aus Syrien, aus Afghanistan und aus dem Irak, die mehrheitlich aus patriarchalischen Kulturen kommen, nur vereinzelt sah man Familien. Mit dem Eintreffen der jungen Männer prallen nicht nur völlig unterschiedliche Weltbilder aufeinander, auch beginnenvielfach die Integrationsprobleme, die Konflikte zur Folge haben.

[…] Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington: Die Bevölkerungsexplosion in muslimischen Gesellschaften und das riesige Reservoir an oft beschäftigungslosen Männern zwischen 15 und 30 sind eine natürliche Quelle der Instabilität und der Gewalt innerhalb des Islam wie gegen Nichtmuslime.«

Spiegel-Autor Jan Fleischhauer: »Auf den jungen Männern, die Deutschland erreichen, lastet ein enormer Druck. Dort, wo sie herkommen, wartet die Familie darauf, dass sie es in der Fremde zu etwas bringen. Und das schürt sozusagen noch das Feuer unter dem sozialen Sprengstoff: »Wie also reagieren die Zuwanderer, wenn sie feststellen, dass ihre Ausbildung nicht ausreicht, um Fuß zu fassen? Dass es kein Haus gibt, wie viele fälschlicherweise glauben, sondern auf lange Sicht nur eine Pritsche in einer Notunterkunft?«

Reiner Klingholz, Leiter des Berlin-Instituts: Junge Männer müssten um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen, um Arbeitsplätze, damit sie später ihre Familien ernähren könnten. »Wenn dies nicht gelingt, entstehen Konflikte. […] Mehr auf Wochenblick.at

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