Söder: Nicht jeder minderjährige Flüchtling ist traumatisiert

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Es kann nicht angehen, dass für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ so viel Geld ausgegeben wird? Und nicht jeder „unbegleitete“ Minderjährige sieht wie unter 18 Jahre aus und ist traumatisiert? Einen Systemwechsel in der Betreuung minderjähriger Flüchtlinge fordert Bayerns Finanzminister Markus Söder. „Die Regelsätze sind zu hoch“, findet Söder. Die Versorgung könne kostengünstiger gestaltet werden. „Es kann nicht sein, dass am Ende ein deutscher Rentner weniger vom Staat erhält, als ein unbegleiteter Jugendlicher kostet.“ „Das Jugendhilferecht passt nicht. Nicht jeder minderjährige Flüchtling ist traumatisiert und braucht die besondere Betreuung der Jugendhilfe.“ Je nach Bundesland belaufen sich die Kosten pro Minderjährigen und Jahr auf 40.000 bis 60.000 Euro, berichtet Welt Online.

Warum fällt das Herrn Söder erst jetzt auf, das etwas in Schieflage geraten ist? Söder hat natürlich mit seiner Forderung Recht, aber es wird sich nichts ändern. Viele Deutsche hegen die Vermutung, dass nicht jeder „geflüchtete“ Jugendliche traumatisiert ist. Im Gegenteil, Jugendliche, wenn sie denn solche sind, das ist ja nicht immer zweifelsfrei festzustellen, die diesen Weg beschreiten, scheinen sehr zielgerichtet vorzugehen. Das Konzept der unbegleiteten Minderjährigen beruht darauf, dass Jugendliche von den Familien vorgeschickt werden, um dann im Rahmen des Nachzugs nachgeholt zu werden. Dieses Verhalten der Familien ist völlig verantwortungslos gegenüber den Kindern und zeigt die wahre Absicht dahinter. Das hat mit Flucht nichts mehr zu tun.

Ein Rentner, der Zeit seines Lebens ins System einbezahlt hat, wird weniger alimentiert als ein Fremder? Die Höhe der Standardrente (bei 45 Versicherungsjahre) in Deutschland hat 2015 bei ca. 1.200 Euro gelegen, jährlich rund 14.500 Euro, die Kosten für einen minderjährigen unbegleiteten „Flüchtling“ betragen zwischen 40.000 bis 60.000 Euro, das ist das Drei- bis Vierfache. Nun gibt es auch Renten ohne 45 Versicherungsjahre, wo erhebliche  Abstriche in der Rentenzahlung drohen und so mancher Rentner im Monat kaum über die Runden kommt.

Bei solchen Summen sollte es gestattet sein zu fragen, ob in jedem Fall die komplette Betreuung nötig ist und warum diese Minderjährigen nicht postwendend zu ihren Eltern zurückgebracht werden? Es ist auch schwer zu glauben, dass arme Waisen, die sich als solche ausgeben,  mehrere tausende Euro aufbringen können um Schlepper zu bezahlen.

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