Sind nicht Millionen „Fachkräfte“ eingewandert? – Arbeitsagentur-Chef fordert 400.000 Zuwanderer pro Jahr

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Nach der Auffassung des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, gehen Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung die Fachkräfte aus und fordert gezielte Zuwanderung, er beziffert die Zahl pro Jahr auf 400.000.

Im Februar 2020 schwadronierte Sommer: „Wir waren uns immer bewusst, dass über den Fluchtweg nur wenige Fachkräfte ankommen. Rund 17 Prozent der Teilnehmenden unserer Integrationskurse sind Analphabeten, ganz überwiegend sind dies Geflüchtete.“

Im Juli 2020 erklärte Scheele: Der deutsche Arbeitsmarkt wird bis zu drei Jahre brauchen, um sich von der Corona-Krise zu erholen. „Bis wir wieder auf Normalmaß sind, das wird sicherlich bis 2022 oder 2023 dauern“.

Laut statista.com bezogen im Juli 2021 rund 3,86 Millionen Personen Arbeitslosengeld II und rund 2,59 Millionen Arbeitslosengeld I, natürlich ist das die „offizielle“ Statistik, die angegebenen Zahlen entsprechen in der Regel nicht den Tatsachen und waren schon immer Augenwischerei. Aber es gibt genügend Arbeitslose, die zu Fachkräften ausgebildet werden können.

Die meisten Fachkräfte machen einen großen Bogen um die bunte Republik mit den sagenhaft hohen Steuern und Abgaben und der Bürokratie, was in Deutschland ankommt sind alles andere als „Fachkräfte“, die entlasten nicht, sondern belasten die Sozialsysteme, und die nächsten „Spezialisten“ für Sozial- und Armutseinwanderung sind schon unterwegs.

Focus Online:

Deutschland braucht aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr – und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.

„Aber mir geht es hier nicht um Asyl, sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt“, sagte Scheele der «+“Süddeutschen Zeitung“. „Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen.“ Zu möglichen Widerständen gegen Migration sagte er: „Man kann sich hinstellen und sagen: Wir möchten keine Ausländer. Aber das funktioniert nicht.“

„Fakt ist: Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus“, sagte Scheele. Durch die demografische Entwicklung nehme die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte im typischen Berufsalter bereits in diesem Jahr um fast 150.000 ab. „In den nächsten Jahren wird es viel dramatischer“, sagte Scheele.

„Deutschland kann das Problem nur lösen, indem es Ungelernte und Menschen mit wegfallenden Jobs qualifiziert, Arbeitnehmerinnen mit unfreiwilliger Teilzeit länger arbeiten lässt – und vor allem, indem es Zuwanderer ins Land holt“, sagte Scheele. Das müsse die neue Bundesregierung alles anpacken.

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