Sind ja nur Steuergelder: Umbau von Gebäude in schicke Wohnungen für „Flüchtlinge“ teurer als geplant

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Die Stadt Schriesheim kaufte im Jahr 2017 ein Gebäude, das für die kommunale Anschlussunterbringung für „Flüchtlinge“ genutzt werden soll. Das Gebäude in der Carl-Benz-Straße 23 ist eine ehemalige Gemeinschaftsunterkunft für „Flüchtlinge“ gewesen und wird umgebaut, sodass Wohnungen mit Bädern, Küchen und Zentralheizung entstehen. Der Umbau verschlingt mehr Steuergelder als geplant, außerplanmäßige Ausgaben treiben die Kosten des Umbaus in die Höhe. Wäre es ohne „Flüchtlinge“ auch zum Kauf und Umbau des Gebäudes gekommen?

Für jene, die erst kurz da sind, unbekannte Personen mehrheitlich ohne Papiere,  zahlen die Städte/Kommunen alles, es wird ein Aufwand betrieben, um ihnen Wohnungen für ihre bloße Anwesenheit zu ermöglichen, obwohl noch nie gearbeitet und einen Cent ins Steuersäckle gezahlt, derweil „die hier schon länger leben“ kaum bezahlbaren Wohnraum finden.

Ein weltweit einmaliger Vorgang, nur weil Merkel im September 2015 eine einsame Entscheidung traf, werden nun in allen Ecken Deutschlands Wohnungen – teils auch Häuser – aus dem Boden gestampft oder hergerichtet, dafür werden Steuergelder verbrannt, Steuergelder, für die die Bürger hart arbeiten müssen.

Rhein-Neckar-Zeitung vom 26.10.2018:

Der Umbau der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Carl-Benz-Straße 23 schreitet voran, doch er wird teurer als zunächst angenommen. Laut Verwaltung sind bereits jetzt 175.000 Euro für den Umbau angefallen, mit dessen Hilfe das Gebäude für die Anschlussunterbringung von Geflüchteten hergerichtet werden soll. Auf 200.000 Euro hatte der Gemeinderat das Vorhaben einst gedeckelt. Doch nun ist abzusehen, dass noch weitere 90.000 Euro dazukommen, wie Bürgermeister Hansjörg Höfer bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch erläuterte, als er um die Genehmigung dieser außerplanmäßigen Ausgaben bat.

Diese Mehrkosten entstünden unter anderem durch zusätzliche Aufwendungen für den Brandschutz. Außerdem werde es notwendig, die in den Wohnungen neu entstandenen Bäder und Küchen an die Zentralheizung anzuschließen, was zusätzliche Kosten verursacht.

Das Gebäude soll für 38 Menschen Platz bieten. Die ersten neuen Bewohner des Gebäudes werden vermutlich bereits im Dezember einziehen, so Höfer. Gar nicht glücklich war Schriesheims Bürgermeister allerdings mit dem Begriff „Appartements“, mit dem die neuen Wohneinheiten in der Verwaltungsvorlage bezeichnet werden. Es seien vielmehr „kleinere Abteilungen, die für etwas mehr Privatsphäre sorgen“, so Höfer. Für diese Privatsphäre sorgen sicherlich die an Stelle der einstigen Etagenduschen nun für jede Wohnung eingebauten Bäder. Die außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 90.000 Euro kamen im Gemeinderat nicht gut an.

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