Shitstorm gegen Sprachpanscherei: Hannovers Behördensprache künftig „geschlechtsneutral“

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Symbolbild

Die Behördensprache in Hannover soll künftig geschlechtsneutral sein, obwohl Frauen und Männer biologisch verschieden sind und eigentlich die Spezies Mensch nur aus zwei Geschlechtern besteht, will man die linksideologische Kunstsprache für Gleichmacherei anwenden – Niedersachsens Landeshauptstadt hat offenbar keine anderen Sorgen.

Der Gendersprachwirrwarr löst nicht nur positive Resonanz aus, immer mehr Bürger fühlen sich genervt von der Anbiederung und fragen sich: Wo soll das noch hinführen mit diesen willkürlichen Wortschöpfungen, die die deutsche Sprache dilettantisch verhunzen?

Der Hype um eine zahlenmäßig kleine Gruppe Menschen nimmt allmählich groteske Züge an, was viele Menschen von diesem sprachlichen Kotau der Möchtegern-Sprachpolizei halten, obwohl Entscheidungsträger nicht erkennen wollen, dass das grammatische Geschlecht mit dem biologischen Geschlecht nichts zu tun hat, zeigt die Empörung gegen die Stadtverwaltung Hannover.

Welt.de vom 27.01.2019:

Mit dem Beschluss, künftig nur noch geschlechtergerechte Sprache anzuwenden, handelt sich das sozialdemokratisch regierte Hannover viel Kritik ein. Die Wucht, die schiere Masse der mal in bitterbösem, mal in sarkastischem Tonfall vorgetragenen Empörung hat sie dann doch alle überrumpelt in dieser Woche im Rathaus von Hannover:

„Diese Stadtverwaltung besteht aus den größten Deppen der deutschen Geschichte.“

„Da verschlägt es einem die Sprache.“– „Stoppt den Flachsinn!“

„Gendergerechte Sprache ist doch ein alter Hut. Wirklich fortschrittlich wäre die Einführung einer klimagerechten Sprache.“

„Bei allem Respekt: Menschen, die sich das ausdenken, gehören in die Geschlossene.“

„Wir wussten schon, dass das ein Thema werden würde“, berichtet Annika Schach, die Kommunikationschefin der niedersächsischen Landeshauptstadt. „Aber dass das so ein Ausmaß annimmt, das hat uns schon überrascht.“ Die giftigen E-Mails, mit denen das Büro des Oberbürgermeisters, die Pressestelle, das Gleichstellungsbüro der Stadt bombardiert wurden; die Häme in den Kommentarspalten der Online-Medien, die abfälligen Urteile einiger Tageszeitungen; „Gender-Gaga“ bundesweit; von den zur Gewohnheit gewordenen, teils unflätigen Tiraden in den sozialen Netzwerken mal ganz zu schweigen. Unterkriegen lassen, sagt Schach, werde sich die Stadt von dem Shitstorm aber trotzdem nicht. Weiterlesen auf Welt.de

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