Selbstbedienungsladen Öffentlicher Rundfunk: Bilanz für 2018

910

Die Zahl der Mahnverfahren für die GEZ-Verweigerer ist auf dem Höchststand. Gleichzeitig wurden 2018 über 8 Milliarden Euro zwangsweise von 45,8 Millionen Beitragszahlern in die Öffentlich-Rechtlichen versenkt!

7,86 Milliarden Euro aus dem Rundfunkbeitrag flossen 2018 an ARD, ZDF und Deutschlandradio, 151 Millionen Euro erhielten die Landesmedienanstalten. Der Beitragsservice verteuerte sich um knapp 3 Millionen Euro. Gegenwert? Gleich null, denn von der Pflicht zur Neutralität in der Berichterstattung, hat man sich längst losgesagt, wie Das Erste in der letzten Woche einmal mehr unter Beweis stellte. Hier grenzt man die AfD als größte Oppositionspartei im Bundestag und damit Millionen Wähler bewusst aus.

Die Daten der Beitragszahler holt man sich inzwischen von den Einwohnermeldeämter. Dabei schreckt man vor keinem Manöver zurück, um zur Kasse zu bitten. Reagiert jemand nicht auf das Anschreiben, wird er automatisch angemeldet und erhält eine Anmeldebestätigung per Post. Auf diesem Weg wurde 2018 allein eine Million Menschen als beitragspflichtig angemeldet. 3,5 Millionen Bürger widersetzen sich diesem „Beitragsservice“ und werden in Mahn- oder Vollstreckungsverfahren geführt.

Die Öffentlich-Rechtlichen sind nicht satt zu bekommen. Kürzlich meldete man sogar 3 Milliarden Euro Mehrbedarf an. Die Rundfunkgebühr wird weiter steigen. Die AfD sagt schon lange „Schluss mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der derzeitigen Form“. Dessen Zwangsfinanzierung ist umgehend abzuschaffen und in ein Bezahlfernsehen umzuwandeln. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll zu einem Bürgerrundfunk werden, der ausschließlich von seinen (freiwillig) zahlenden Zuschauern und nicht mehr von der Politik abhängig ist.

Loading...
Benachrichtige mich zu: