„Sea-Watch 3“ darf in Messina anlegen – Regionspräsident: „Quarantäne an Bord oder das Schiff fährt woanders hin“

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Trotz Coronavirus, das sich in Italien ausbreitet, bleiben die Häfen für die Migrantenkutter geöffnet. Wie ilgiornale.it berichtet, hat das Innenministerium den Hafen von Messina der „Sea-Watch 3“ zugewiesen. Nach der Zuweisung des sicheren Hafens sollte das Schiff morgen früh im Hafen der Stadt ankommen. Das Team, das über das erreichte Ziel begeistert war, freute sich auf Twitter: „Sea Watch hat endlich eine Position. Wir segeln jetzt in Richtung Messina und freuen uns, unsere Gäste endlich in Sicherheit bringen zu können“.

Während die Schiffscrew und die Migranten (Foto im Artikel von ilgiornale.it) über die Nachricht des zugewiesenen Hafens jubelten, appellierte der Präsident der Region Sizilien, Nel Musumeci, an den Premierminister Giuseppe Conte: „Quarantäne an Bord oder das Schiff fährt woanders hin“. Tatsächlich forderte Nel Musumeci, dass Migranten an Bord des Schiffes und nicht innerhalb der Hotspots unter Quarantäne gestellt werden. Wenn die Behörden der Ansicht sind, dass das Schiff dies nicht zulässt, sprechen Sie mit den zuständigen Behörden und fahren Sie zu anderen Häfen.

Auch Matteo Salvini ist über die Genehmigung des Innenministeriums für die „Sea-Watch 3“ und weiterer Ankömmlinge wenig begeistert: Der Gouverneur von Sizilien Musumeci hat Recht, es ist nicht möglich, dass die Regierung in einer Zeit wie dieser die Ankunft von Hunderten weiterer Einwanderer zulässt.

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