„Sea Eye“-Schiff sammelt 64 Migranten auf – Salivinis Antwort für sicheren Hafen: „Dann soll sie nach Hamburg fahren“

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Symbolbild

Das Schiff „Alan Kurdi“ der Schlepperhelferorganisation „Sea Eye“ sammelt von einem Schlauchboot mehr als 64 Migranten auf und das offenbar in libyschen Gewässern, da angeblich die libysche Küstenwache nicht zu erreichen war.

[…] Die Retter seien am Morgen von der Organisation Alarmphone auf den Seenotrettungsfall hingewiesen worden, hätten daraufhin das „manövrierunfähige“ Schlauchboot gefunden und mehr als 64 Migranten an Bord genommen. Die Rettungsleitstellen in Italien und Malta hätten zuvor beim Angebot von Sea-Eye, nach den Vermissten zu suchen, auf die Zuständigkeit der libyschen Küstenwache verwiesen. Diese sei aber nicht zu erreichen gewesen, erklärte die Organisation. Nun warte die „Alan Kurdi“, die unter deutscher Flagge fährt, auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Das Auswärtige Amt sei eingeschaltet worden. […] Quelle. Welt.de

Die Versorgungssuchenden sollen wunschgemäß nach Europa transportiert werden, die Antwort liefert prompt der italienische Innenminister Matteo Salvini und lässt die selbsternannten „Retter im Mittelmeer“ abblitzen:

[…] „Schiff mit deutscher Flagge, deutsche NGO, deutscher Reeder und Kapitän aus Hamburg“, erklärte Salvini. „Sie hat in libyschen Gewässern eingegriffen und fordert einen sicheren Hafen. Gut, dann soll sie nach Hamburg fahren.“ […] Quelle: Welt.de

Höchste Zeit, dass der Taxitransport übers Mittelmeer endlich ein Ende findet.

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