Schweiz: „300 Kinder in 3 Monaten – Baby-Boom bei Eritrea-Flüchtlingen“

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Jobs, Stress, finanzielle Nöte, drei Faktoren die den Einheimischen kaum erlauben sich Nachwuchs anzuschaffen bzw. zu leisten, die im Hamsterrad gefangen sind und vor lauter Arbeit erschöpft abends einschlafen. Im Gegensatz dazu „Flüchtlinge“, die zwar knapp der Verfolgung entkommen und durch die Strapazen traumatisiert sind, setzen sie die Familienplanung konsequent um, weil jedes zusätzliche Kind ein Stück Mehreinnahme per Sozialleistungen und Sicherheit gegen Abschiebung bringt.

Blick.ch berichtet vom 20.04.2017 – Artikel auszugweise:

[…] Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den wichtigsten Herkunftsländern von Asylgesuchen. Gegenüber dem letzten Quartal 2016 nahm die Zahl der Gesuche aus Eritrea um 33 Prozent auf 939 ab. Dennoch bleibt es das wichtigste Herkunftsland.

Die Zahl der Eritreer, die effektiv in die Schweiz einreisten, sei indes deutlich geringer, schreibt das SEM. Denn: Bei rund einem Drittel der Asylgesuche handelt es sich um Geburten von Kindern, deren Eltern im Asylprozess stehen – 300 Kinder in drei Monaten.

Zudem kamen im ersten Quartal 2017 mehrere Gruppen von Eritreern im Rahmen des Relocation-Programms. Bei diesem Programm werden Asylsuchende, die schon in Italien oder Griechenland registriert wurden, auf andere europäische Staaten verteilt. […]

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