Schleuser-Video in Libyen: Sehen so drangsalierte Migranten aus?

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Nach dem Aufsammeln aus den Schlauchbooten oder Nussschalen im Mittelmeer berichten Migranten immer wieder über die Zustände in Libyen, sie schildern schaurige Geschichten über ihr qualvolles Leid, vom Einsperren über Schlagen bis zur Folterung ist die Rede, dass es den „Seenotrettern“ kalt über den Rücken herunterläuft, die die schockierenden Berichte gern dazu verwenden, um das Einlaufen in einen „sicheren Hafen“ in Europa und die Aufnahme der Einreisewilligen im Namen der Humanität zu erpressen.

Nun nachfolgend ein Video, indem ein Schleuser für sein Versteck in Libyen wirbt, also für Kunden, die die Mittelmeer-Überfahrt nebst Transport per Migrantenfähre nach Europa anstreben. Im Video sind nur Männer zu sehen, sie wirken eher glücklich und lachen, nach qualvollem Leid sieht das eher nicht aus, auch sind keine Spuren von Folter zu erkennen, zumindest nicht im Gesicht und an den Armen. Vielleicht spielt die Kundschaft nur die Fröhlichkeit und es könnte sein, dass die unvorstellbare Folter nach Ende der Video-Aufnahme fortgesetzt wird?

 

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