Sachsen: Dorf mit 135 Einwohnern bekommt 57 Asylbewerber

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Mark Schönstädt ist eine Siedlung im Landkreis Leipzig. Zu den bisherigen 135 Bewohnern stoßen nun 57 Asylbewerber dazu.

Die Bevölkerung zeigt sich besorgt: „Ich bekam einen Schreck“, sagte Cornelia Hanspach, Leiterin des Demokratieprojektes „Weltoffenes Wurzener Land“, als sie davon erfuhr. Nicht aus Fremdenhass, sondern aus Sorge. In der Siedlung gebe es keine Einkaufsmöglichkeiten, Busse fahren unregelmäßig und dürfen nur von Geimpften benutzt werden.

Man habe einen Rundbrief an alle Kommunen geschrieben, wer Kapazitäten hätte. Niemand habe sich gemeldet. Daher folgte man dem Schlüsselprinzip. Demnach war die Gemeinde Lossatal an der Reihe. Die Gemeinde sei „vielleicht nicht perfekt“, aber man könne günstig Wohnungen mieten, nicht so wie in Großstädten, sagte Henry Graichen (CDU), der Landrat des Landkreises Leipzig gegenüber der LVZ.

Quelle: rnd.de (Artikel im Archiv)

Politikstube: Die flächendeckende Besiedlung mit „Neubürgern“ geht bis in die Dörfer, eine Art von Beglückungsmaßnahmen, die auch die Rückzugsgebiete für Einheimische verringert und um die gut gewachsene Struktur zu zerschlagen, da auf den Dörfern noch ein gewisser Zusammenhalt existiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Und hier ein Foto von einer eingetroffenen Familie.

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