Rot-grünes Hamburg: Ausländerbehörde wird Migrationsbehörde

473

In Berlin wurde mit dem Jahreswechsel die Ausländerbehörde in das „Landesamt für Einwanderung“ umbenannt, nun bekommt auch die Ausländerbehörde in Hamburg einen neuen Namen: Migrationsbehörde.

Erwartet Hamburg etwa qualifizierte Fachkräfteeinwanderung und daher der Namenswechsel der Behörde? Das darf man bezweifeln, die Hansestadt sieht sich als Einwanderungsstadt und will die Willkommenskultur ausbauen, dabei geht es primär um „Flüchtlinge“, die bereits da sind und die noch kommen, denn es geht schon längst nicht mehr allein darum, Schutz zu bieten.

Aber Hamburg legt noch eine Schippe drauf, der Rot-Grüne Senat will künftig mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen, also weitere Signale in die Welt setzen, um noch mehr Menschen anzulocken, die eh kaum Perspektiven und Qualifizierungen haben.  Man möchte sich nicht ausmalen, wenn die nächste Bundesregierung Rot-Grün plus Linke heißt.

[…] Hamburg soll nach dem Willen von SPD und Grünen künftig mehr Flüchtlinge aufnehmen, als es die Stadt nach der Länderquote eigentlich müsste. Der neue Senat werde die Bereitschaft erklären, dass mit dem sogenannten Resettlement-Programm der EU Menschen über den Verteilungsschlüssel hinaus nach Hamburg kommen können, erklärte Grünen-Landeschefin Anna Gallina nach der zwölften Runde der Koalitionsverhandlungen.

„Wir sind eine Einwanderungsstadt. Und darum haben wir uns entschieden, dass die AusländerInnen-Behörde, die für MigrantInnen auch die erste Anlaufstelle in Sachen Willkommenskultur ist, künftig als Migrationsbehörde weiterentwickelt werden soll“, gab Gallina bekannt. Die Ausländerbehörde heißt in Hamburg offiziell Einwohner-Zentralamt. […] Mehr auf Welt.de (Archiv)

3 3 Bewertungen
Artikel Bewertung
Folgt Politikstube auch auf: Twitter - Telegram

Loading...
2 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments