Robert Kennedy: Harte Abrechnung mit unmoralischer US Öl-Politik

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Robert Kennedy Jr. macht das, was selten ein amerikanischer ( und deutscher ) Politiker  tut: er sagt die Wahrheit und die wahren Gründe für Amerikas weltpolizeiliches Auftreten. Wörtlich schreibt er: die USA hätten im Kampf ums Öl ihre Werte schamlos verraten und mehrfach Regierungen gestürzt. Die Folge: der Hass der Araber auf den Westen, weil ihnen das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wurde. Robert Kennedy Jr. schreibt in seinem Essay „Warum uns die Araber nicht in Syrien haben wollen“ im Detail, wie die US Regierungen und ihre Geheimdienste in vielen Ländern Staatsstreiche verübt und bewusst „islamistische Revolutionen“ angezettelt haben, um sich dem Erdöl zu bemächtigen.

Schon Eisenhower 1957 wurde vom damaligen Planungschef der CIA geraten Zitat: Wir sollten alles Mögliche tun, um den „Heiligen Krieg“ Aspekt zu betonen. Eine Methode, welche die Amerikaner auch aktuell und offensichtlich in Syrien angewandt haben.

Kennedy Jr. weiter: die Araber hassen nicht die amerikanischen Freiheiten, sie hassen, dass wir unsere eigenen Ideale für Öl in ihren eigenen Ländern betrogen haben. Der CIA nährte den gewalttätigen Dschihadismus als eine Waffe des Kalten Krieges und belud die amerikanisch-syrischen Beziehungen mit giftigem Ballast.  Soviel Ehrlichkeit ist man gar nicht von einem Amerikaner gewohnt. Es hört sich simpel an und jeder weiß es im Grunde genommen, nur macht sich niemand einmal Gedanken, weil Amerika immer der Gute und Russland immer der Böse ist. Die Lügenpropaganda funktioniert.

Endlich ein hochrangiger Politiker der zugibt, dass es nur ums Öl geht und nicht um den Frieden in der Welt. Gaddafi hatte sein Land im Griff und ließ sich auch gut dafür bezahlen, dass er uns die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge vom Hals hielt, bis der Amerikaner kam, die Gelegenheit für das Öl und die Destabilisierung Europas sah. Ein gekonntes Ablenkungsmanöver um von drohender Staatspleite, wirtschaftlichen Katastrophen (man sehe sich nur den Nieder- und Untergang Detroits an) und angeblich rassistisch motivierten Polizeiübergriffen auf kriminelle Schwarze abzulenken. Bei Saddam Hussein war es das Gleiche: auch er hatte sein Land im Griff, da konnte kein IS wüten, Behinderte und geschminkte Frauen von Dächern werfen, Kinder schänden, köpfen, steinigen und schlimmer wüten, als die Horden der Roten Armee in Berlin, oder die von Dschingis Khan. Aber nachdem im ersten Versuch dann doch keine Chemiewaffen gefunden wurden, obgleich tausendfach gesichtet, musste der zweite Versuch herhalten.

Heute hat der Amerikaner sein Öl, zugleich eine weltweite Destabilisierung, millionenfaches Leid in Form von Kriegen und ihren schlimmen Folgen für die Zivilbevölkerung ausgelöst. Man selber sitzt  sicher auf der eigenen Ranch, die Kriege finden überall statt, nur nicht auf dem eigenen Kontinent, wo aber das benötigte Öl Dank gezielter Manipulation fröhlich sprudelt. Anstatt darüber nachzudenken, dass man keine Autos mit 25l Verbrauch pro 100 Meilen benötigt, dass man eines der Länder ist, die am Meisten mit Rohstoffen rumhuren , zettelt man lieber Kriege an, nimmt billigend Massenmord, Folter, Vergewaltigungen etc. in Kauf und schürt auch noch bewusst den Hass auf den Westen, indem sie religiöse Kriege fördern.

Dieser Hass trifft Amerika am Wenigsten, dafür aber umso mehr das greifbare Europa, siehe Paris, siehe London, Spanien, tunesische Strände, türkische Metropolen siehe millionenfaches Leid im Irak und Syrien, siehe überall die instabile Lage wie im Libanon, Libyen, Ägypten, Tunesien etc. Kurzum: der ganze Nahe Osten hat sich Europa als Feindbild genommen, da man ja schlecht nach Amerika kommt, also nehmen wir die Europäer mit ihren offenen Grenzen und ihren gutgläubigen EU-Spinnern und lassen unseren Frust da ab.

Und wer kommt natürlich als Retter in der Not? Wer hat überall Flugzeugträger und ganze Waffenarsenale deponiert, um sich als Schützer der Armen und Benachteiligten zu profilieren? Richtig, Onkel Sam aus Amerika, sie stellen sich selber als Wohltäter und Beschützer hin, obwohl sie selber Auslöser der ganzen Katastrophe sind. Und während Obama und seine CIA „Fachkräfte für Innere Sicherheit“ sowie sein verlängerter Arm, die NATO, schon für Recht und Ordnung sorgen, sprudelt weiter irgendwo das Öl, Amerikas Kasse klingeln und ganz nebenbei manipuliert und destabilisiert man die halbe Welt, hat sogar den alten Klassenfeind Russland am Wickel, das unter den Folgen eines fallenden Ölpreises zu kämpfen hat.

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