Rinder pupsen und rülpsen zu viel: Umweltbundesamt fordert geringere Viehbestände für Klimaschutz

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Die methanausstoßenden Rinder könnten die Ziele des Klimaschutzes gefährden, da der Irrwitz keine Grenzen kennt, müssen halt Opfer gebracht werden, das Umweltbundesamt – einer der Klimaretter – fordert daher die Verringerung des Viehbestandes.

Rheinische Post berichtet:

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung für den Klimaschutz als nicht ausreichend kritisiert und unter anderem geringere Viehbestände in der Landwirtschaft gefordert. Mit Blick auf die Treibhausgasemissionen im Agrarsektor sagte UBA-Chefin Maria Krautzberger der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch): „Um das Einsparziel für 2030 zu erreichen, muss sich die Branche technisch und strukturell stark wandeln. Dazu zählt aus unserer Sicht zum Beispiel der Abbau der Viehbestände als sehr wirksame Maßnahme, um Treibhausgasemissionen zu senken.“

Die Landwirtschaft habe bisher nicht den gewünschten Beitrag geleistet und müsse zulegen, so Krautzberger. „Der Klimaschutzbericht 2018 zeigt erneut, dass Deutschland – noch – nicht genug unternimmt, um die Ziele im Klimaschutz zu erreichen.“

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