Rest kommt später? Bundesregierung will ein Drittel der Sea-Watch-Migranten aufnehmen

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Die Bundesregierung meldet sich wieder an vorderster Front und erklärt sich bereit, ein Drittel der Sea-Watch-Migranten aufzunehmen, letztendlich wird früher oder später vermutlich auch der Rest in Deutschland landen. Die Passagiere, die brechstangenmäßig durch die Schlepperkapitänin Rackete ans Ufer der Insel Lampdusa befördert wurden, sind wunschgemäß in Europa gelandet. Nun kommt die nächste Gruppe Schwarzafrikaner nach Deutschland bzw. in „sichere Häfen“, 60 Städte reißen sich förmlich um neue Versorgungssuchende – mal schauen, welche Stadt das Glückslos zieht.

Welt.de berichtet:

Die Bundesregierung hat sich bereiterklärt, rund ein Drittel der kürzlich von der „Sea-Watch 3“ geretteten Migranten aufzunehmen. Das berichtet der „Spiegel“. Demnach hätten auch Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg Bereitschaft signalisiert, einige der 40 aus dem Mittelmeer geretteten Schiffbrüchigen aufzunehmen. Noch heute wollen EU-Diplomaten im Streit um den Verbleib der Migranten eine Lösung finden.


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