Rentenerhöhung 2016 – Der blanke Hohn

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Großspurig wirbt das Bundessozialministerium mit der höchsten Rentenerhöhung seit 23 Jahren, Ost- und Westrenten sind bald auf einem Niveau. Es hört und liest sich alles so wunderbar, endlich haben die etablierten Parteien mal etwas gefunden, was sie als gute Nachricht verkaufen können. In Westdeutschland steigt die Rente zum 1. Juli um 4,25 Prozent, im Osten um 5,95 Prozent. Das gab das Bundessozialministerium in Berlin bekannt. Und die „gute“ Nachricht wird auch gleich an Hand eines unfassbaren Beispiels und einer infamen Schönrederei präsentiert: Es ist die höchste Rentenerhöhung seit 23 Jahren. Bei einer Monatsrente von brutto 900 Euro bringt sie rund 38 Euro mehr im Westen und 54 Euro mehr im Osten der Republik. Die Erhöhung wird auch nicht durch die Preisentwicklung aufgefressen: Die Europäische Zentralbank erwartet eine Teuerungsrate von nur 0,1 Prozent in diesem Jahr.

Na super, da bleibt ja endlich Geld für die Enkel, ein entspanntes Lebensende, Wellnessoasen, Thermen und alles, was man im Alter sonst gerne annimmt, um nach einem verdienten Arbeitsleben einem unbeschwerten Lebensabend entgegen zu schauen. Ich frage mich ernsthaft, wie eine Möchtegernministerin wie Andrea Nahles auch noch an Hand einer solchen Zahl stolz verkünden kann: die Rentner profitierten nun von der guten Arbeitsmarktlage und vom Wachstum. Die durch Umlagen finanzierte Rente bewähre sich, das ist eine gute Nachricht, gerade in Zeiten niedriger Zinsen. Bei ihrem Ministergehalt hat sie natürlich gut reden, sie wird niemals Sorgen haben müssen.

Aber ein Rentenbeispiel an Hand von 900 Euro brutto aufzurechnen ist eine selten dagewesene Unverschämtheit. Was bleibt denn von 900 Euro bitte über und wie kann es sein, dass Senioren und verdiente Arbeiter mit so einem kläglichen und erbärmlichen Hungerlohn in die Altersarmut getrieben werden? Senioren sind in unserem Land schon lange Sozialfälle, jedem Wirtschaftsflüchtling in diesem Land geht es besser. Es gibt sofort Taschengeld, kostenlose Unterkunft, W-LAN, Handys, und wenn man mal den deutschen Frauen auf den Pelz rückt, greift nicht mal mehr die Polizei ein und wenn, dann finden sich bestimmt Schwachköpfe von Pro Asyl oder anderen linkspopulistischen Schreihälsen.

900 Euro BRUTTO als Dank für jahrzehntelange Arbeit? 900 Euro als Beispiel für eine Rentenerhöhung? Frau Nahles und ihr ganzes Präsidium sollten sich in Grund und Boden schämen, anstatt stolz eine nie dagewesene Rentenerhöhung anzupreisen. Selbst von 900 Euro netto ist es schwierig zu leben, wenn schon über die Hälfte nur für Miete drauf geht.

900 Euro als Dank für ein von Verzicht geprägtes, hartes Arbeitsleben, in dem Familie und ehrliche Arbeit noch etwas zählte. Heute steht ja Selbstverwirklichung a la studieren bis 50, tägliche Posts auf Stasi-Facebook und Schwachkopf-Instagram und 10.000 Unsinns-Whatsapp-Gruppen an erster Stelle. Das Einzige was mich an diesem Fakt beruhigt, ist, dass die ganzen Jasager, Lebenskünstler und ewig Jungen auf Grund ihres kindischen Lebenswandels auch einmal in Altersarmut versinken werden, sie haben es verdient. Sie leisten nichts für Rentenkasse und Sozialsystem, sie haben es verdient als Sozialfälle zu enden. Man kann nur hoffen, dass ihnen ihre Passivität „angerechnet“ wird und sie auf einem Mindestsatz enden.

Die heutige Rentnergeneration hat dieses Schicksal nicht verdient. Sie haben Kinder groß gezogen, während der Mann permanent arbeiten war, Urlaub war ein Fremdwort, dafür standen Wiederaufbau unseres Landes, Gründung und Festigung eines Sozialsystems sowie Gradlinigkeit an erster Stelle. Diese Menschen hätten es verdient, einen geruhsamen Lebensabend zu verbringen und nicht mit popligen 900 Euro, auch wenn es nur ein Beispiel ist, abgespeist zu werden.

Wöchentlich kann man lesen, wie viele Milliarden zusätzlich für Europarundreisetouristen, für illegale Asylforderer unter dem Schirm der ewig Verfolgten locker gemacht werden und wieviel die Kommunen vom Bund fordern, um der Lage Herr zu werden. Ich habe noch nie gelesen, dass Milliarden für Rentner gefordert, geschweige denn locker gemacht werden.

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  • Szykowski Manfred

    Wieder einmal bin ich in vollkommener Harmonie mit Ihren Gedanken, lieber Autor Roland, denn mein Herzinfarkt vor 9 Jahren zwang mich im Jahre 2007 in die Frührente zu gehen. Nun bin ich 62 Jahre alt, muß nach Abzug aller festen Kosten mit ca. 300-350 Euro für das tägliche Leben auskommen. Wie ich das schaffe oder schaffen muß, danach fragt keiner mehr. Aber es geht !

    Unsere Politiker werden schon wissen was sie tun, denn durch diese Rentenerhöhung sind ja auch einige wieder über den Satz gekommen und damit steuerpflichtig geworden, welches Sie in Ihrem obigen Artikel noch garnicht erwähnt hatten. Viele werden also noch viel weniger bekommen, als sie vorher hatten.

    Und was den zwischenmenschlichen Einsatz untereinander anbelangt, tja, da fragt heute keiner mehr nach … Hauptsache er kostet nichts mehr und hält einfach nur noch die Klappe …

    PS: Was halten Sie eigentlich von meiner eigenen Facebook-Seite, finden Sie die genauso schwachsinnig wie viele andere auch ? 😉